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Artist: Ash Of Ashes
Genre: Epic Skaldic Metal
VÖ: 21.09.18
Label: Kathalien Tonträger
Geschrieben von Luna ^v^
Ausgabe November 2018

 

 

 

Schwermetall und Naturverbundenheit mit religiösem Touch? Scheint unvereinbar und doch überraschen die Herren von Ash Of Ashes mit einem epischen Werk. Gleich der Einsteiger bietet einen Soundteppich, der einfach nur zum reinkuscheln ist und einen opulent verwöhnt.

 

Auch im nächsten Track spürt man die Energie und kann sich auf dieser Klangwelle einfach treiben lassen. Der Gesang passt sich in die Melodie ein und fließt mit, wobei ich mich als Helloween Fan durchaus an deren Alben erinnert fühle. Gerade das Mystische haben Ash Of Ashes sehr gut umgesetzt.

 

„Down The White Waters“ der albumgebende Titeltrack entführt mich gedanklich an die tosende See. Der Himmel grau verhangen und das Meer wild aufgepeitscht. Doch immer wieder streichen ruhigere Phasen vor meinem Auge die Wellen glatt, bevor die nächste Böe die nächsten Brecher erzeugt.

 

Das instrumentale „Springar“ lässt meine Füße zucken und ich merke, dass ich erwartungsvoll das Umfeld beobachte. Na? Möchte einer der Herren mit mir tanzen? Über Schwerter im Takt die Füße heben, bis einem die Puste ausgeht und man lachend sein Horn Met erhebt und den Durst löscht?

 

Das Besondere an dem Album ist, dass nicht ein ganzes Konzept präsentiert wird, sondern nur über 4 Tracks eine Geschichte erzählt wird. Darauf war ich gespannt und war entsprechend neugierig, wie die Wieland Sage umgesetzt wurde. Dabei geht es ausnahmsweise nicht um die Edda oder andere nordische Mythen, sondern um einen Schmied aus einer germanischen Sage. Hört euch alle „The Lay Of Wayland“ an. Es lohnt sich.

 

Generell ist die Musik sehr abwechslungsreich, wird auch mit diversen anderen Instrumenten aufgepeppt – wie Geigen oder Fiedeln und Harfen durch Gastmusiker – und den stimmigen Vocals. Hier haben wir eine gute Mischung an viel Klargesang und wohldosiert eingesetztem Growl.

 

Für den November, den traditionellen mystischen Monat, der einen in die neblige Dunkelheit lockt, ein sehr heißes melancholisches Album und eine klare Kaufempfehlung.

 

 

 

 

 

 

Tracklist
01. Down The White Waters 05:27
02. Flames On The Horizon 05:32
03. Ash To Ash 04:49
04. Sea Of Stones 05:11
05. Springar 01:57
06. Seven Winters Long (The Lay Of Wayland) 04:05
07. In Chains (The Lay Of Wayland) 04:43
08. The Queen's Lament (The Lay Of Wayland) 04:18
09. Chambers Of Stone (The Lay Of Wayland) 04:37
10. Outro 01:17

Total: 42:00 min.

 

 

LINE-UP:
Skaldir (vocals, guitars, keyboards, bass)
Morten (lyrics, vocals)
Guests:
Dennis Strillinger: Drums
Mathias Gyllengahm: Nyckelharpa (on "Ash To Ash" & "Springar")
Runahild: Hardingfele (on "Seven Winters Long")

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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