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 "Ein abwechslungsreiches Album"


Artist: !distain
Genre: Electro-Pop
VÖ: 02.11.2018
Label: Echozone
Geschrieben von Roman Golub
Ausgabe November 2018

 

 

 

!distain sind Alexander Braun und Manfred Thomaser..Die Band gründete sich 1992. „Farewell to the past“ ist ihr achtes Studioalbum und begeistert mit ansehnlichem Electro-Pop. „Maid of freedom“ und „SynthPopBoy“ sind vorab als Singles erschienen und haben Appetit auf das Album gemacht. SynthPopBoy erreichte in den DAC-Charts Platz 1.

 


Thematisch geht es bei „Farewell To The Past“ um Kosmos, Universum, eine Betrachtung der Dinge aus einer persönlichen Ebene heraus, um Vergangenheitsbewältigung und um Musik ,obwohl ich sagen muss, dass das Album vielschichtig ist und sich nicht auf ein paar Themen bezieht. Erlaubt sei die Aussage, dass „Farewell To The Past“ aufgrund der Instrumentals euphorisierend aufgestellt ist. Es wird auf die übersinnlichen Dinge abgestellt. Aber auch textlich finden sich solche Ansatzpunkte. In „ Maid of Freedom“ heißt es da: „I wanna reach the blue sky/ don't ask me why“.

 

Die Titel des Albums zeichnen sich durch einfache Texte aus. !distain gebrauchen kurze und knackige Verszeilen..Zwei Tracks sind auf Deutsch („Der Hirtenmann“ und „Wer im Kreise geht“) Die ersten drei Stücke des Longplayers sind bilingual verfasst, und zwar auf Deutsch und englisch. Der deutsche Text macht den zweisprachigen Titel „Maid of Freedom“ plastisch. Das Instrumentalstück „No aces left“ ist der ruhige Pol des Albums. Die übrigen Songs sind auf Englisch konzipiert.

 


Der Longplayer beginnt mit The Cosmic Revolution sphärisch und treibend. Es geht um Kosmos und Universum. Es ist eine - bildlich gesprochen - Entführung in höhere Sphären. „Here we go - we are high there's no limit - there's no sky“. „Der Hirtenmann“ ist mysteriös. Der Sündenbock in diesem Lied ist der Hirtenmann und zwar immer. Es heißt dort: „und war es nicht der Hirtenmann man klagt ihn dennoch an.“ „Wake me up“ ist mit einer gewissen Melancholie versehen, allerdings mit einer zwischenmenschlichen Verbundenheit. „Wake me up - when we are dead /I won't stop - loving you“. Es ist mit einem ruhigerem Tempo versehen, „Waiting for a song“ ist auch etwas langsamer und bedächtig. Besinnlich endet der Silberling mit „The Guest House. Das Stück ist fast zehn Minuten lang und eine Kooperation mit Oren Amram.

 

Der Titel des Albums „Farewell To The Past“ kommt als Textzeile im sanften Song „Letter to myself“ vor. In diesem Brief geht es um Vergangenheitsbewältigung. „This is a letter to the past/ about the hurting that still lasts“.

 


Die Melodien sind auf „Farewell to the Past“ fesselnd und ergreifen den Hörer. Die Instrumentals machen das Ganze zu einem grenzenlosen Vergnügen. Die markanten Vocals entführen im übertragendem Sinne den Lauscher in eine höhere Dimension. Die besten Stücke sind „Maid of freedom“ und „SynthPopBoy“. Sie sind sphärisch, schwungvoll und treibend. Im Großen und Ganzen ist es ein abwechslungsreiches Album.

 

 

 

 

 

 


Tracklist:

01 The Cosmic Revolution (feat. Seyhan)
02 Maid of Freedom
03 SynthPopBoy
04 Der Hirtenmann
05 No Aces left
06 Wake me up
07 Wer im Kreise geht
08 Waiting for a song
09 Letter to myself
10 Targets
11 The Guest House (feat. Oren Amram)

 

 

 

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