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Artist: The Saint Paul
Label: Infacted Recordings
VÖ: 24.11.2017
Genre: Electronic / Synth-pop / EBM
Geschrieben von Friedhelm Z.
Ausgabe Juli 2018


Unter dem Namen „Three“ ist nun der dritte Longplayer des im Ruhrpotttrios „The Saint Paul“. Eine echte Band sind Paul Kuhs, Marc Schleser und Robin Podolski schon seit einiger Zeit. Was sie unlängst auf einer Vielzahl von Konzerten, wie dieses Jahr auf dem Wave Gothik Treffen in Leipzig, eindrucksvoll unter Beweis stellen konnten.


The Saint Paul bleibt den Einflüssen und Zutaten der beiden vorherigen Alben treu. Die Songs bewegen sich von reinem Electro-Pop, manchmal akzentuiert durch süße, ausweichende Passagen zu härteren und etwas EBM-getriebenen Cuts. Die Produktion ist vollendet und offenbart einen großen Fortschritt im Songwriting.


Man kann die wachsende Reife dieser Band spüren. Die Klangformel bleibt bei den Einflüssen gleich, man mischt EBM und Elektro-Pop, aber die Komposition ist anspruchsvoller geworden. Der globale Produktionsprozess wurde verbessert und das macht den Unterschied zu ihrem Debütalbum ("Consequence"), das 2013 auf Danse Macabre veröffentlicht wurde. Ich bemerkte solide und raue Basslinien, und erinnerte mich manchmal an frühere X Marks The Pedwalk, man spürt und merkt aber immer noch coole Body-Pop-Schnitte. "Three" punktet mit Harmonie.


Fans von Camouflage, Mesh, Diary of Dreams oder Torul sollten in jedem Fall ein Ohr riskieren, wer gute, innovative und abwechslungsreiche, elektronische Popmusik sucht wird bei „The Saint Paul“ fündig.


Fazit: Insgesamt kann ich nicht behaupten, dass "Three" ein richtiges "Master" -Album ist, obwohl es aufgrund der konstanten Mischung aus Pop und EBM sehr unterhaltsam und abwechslungsreich ist. Diese Band vermisst einen echten "Hit", um ein bisschen mehr in das Spotlight zu kommen.

 

 

 

 

 

Gesang: Paul Kuhs
Keyboard: Marc Schleser
Drums: Robin Podolski

 

 


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