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Holt Euch das Album und habt Spaß!


Artist: GRAVEYARD
Genre: Rock / Hard Rock
VÖ: 25.05.2018
Label: Nuclear Blast Records
Geschrieben von Bibi
Ausgabe Juli 2018

 

 

 


Mit “It Ain’t Over Yet” eröffnen Graveyard Ihr fünftes Album in knallharter Manier, und dieser Opener lässt schon ein wenig erahnen, dass die Band nicht an Ihrer letzten Veröffentlichung anknüpft, sondern zurück zu Ihren Wuzeln wandert. Und das ist gut so!

 

Das es so schnell ein neues Album geben würde, hatte Ende 2016 wohl keiner gedacht, denn in diesem Zeitraum hatte sich die Band getrennt und aufgelöst. Doch die Trennung war nicht von langer Dauer, schon Anfang 2017 fand man sich wieder. Das Ergebnis dieser Wiedervereinigung kann sich definitiv hören und sehen lassen. Ein wenig mehr heavy sind sie geworden, und auch um einiges druckvoller. Dennoch gibt es auch einen wunderbaren „weichen“ Song auf dem Album.

 

„See The Day” besitzt unglaublich viel Lagerfeuer-Romantik und ist ein wunderschöner ruhiger und anheimelnder Song, der sich ganz tief in die Eingeweide frisst. Und diese Stimme! Ist die Stimme von Sänger Joakim Nilsson in den anderen Songs unglaublich rauchig, kratzig und treibend, zeigt er in diesem Stück, das er auch die leisen und weichen Töne perfekt beherrscht. „Wunderschön“

 

Nach der kurzen musikalischen Verschnaufpause wird dann wieder ordentlich abgerockt. „Please Don’t” "A Sign Of Peace" und "Low (I Wouldn't Mind)" hat die Truppe überaus dynamische Rocksongs am Start, die einfach nur fetzen. „Del Manic” hingegen ist wieder etwas ruhiger und besticht auch hier wieder durch die fantastisch ruhige und emotionale Stimme von Joakim, doch im Gegensatz zu „See The Day“ singt er hier rauchiger und das steht dem Song unglaublich gut zu Gesicht.

 

Mit “Peace” haben die Rocker von GRAVEYARD eine verdammt gute, und abwechslungsreiche Scheibe herausgebracht, die noch einen krönenden Abschluss hat. Denn „Low (I Wouldn’t Mind)” ist mit Sieben Minuten nicht nur der längste Song des Albums, sondern auch noch ein richtiges Sahnstückchen, dem es nicht an intensiven Gitarren-Passagen fehlt, und geht zum Abschluss noch einmal richtig in die vollen!


Mit “Peace” bereichert Ihr Euren Plattenschrank auf jeden Fall. Unser Tipp: Holt Euch das Album und habt Spaß!

 

Anspieltipp: See The Day / Del Manic / It Ain’t Over Yet

 

 

 

 

 

 


Tracklist:
01. It Ain’t Over Yet
02. Cold Love
03. See The Day
04. Please Don’t
05. Del Manic
06. The Fox
07. Walk On
08. Bird Of Paradise
09. A Sign Of Peace
10. Low (I Wouldn’t Mind)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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