EISBRECHER - Jahresabschlusskonzert
am 16.12. 2017 in der Turbinenhalle / Oberhausen!
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Ein verdammt gutes Album!



Artist: END OF GREEN
Genre: Alternative Darkness
Label: Napalm Records
VÖ: 18.08.2017
Geschrieben von Bibi
Ausgabe September 2017

 

 

25 Jahre Bandgeschichte schreiben End Of Green mittlerweile, und pünktlich zum Jubiläum gab es ein neues Album. Schon beim letzten Album war klar, die Rocker entfernen sich langsam aber sicher ein wenig von Ihrem Dark-Rock / Gothic Stil und es wird zunehmend melancholischer. Mit "Void Estate" geht die Band diesen Weg weiter, und es ist ein verdammt guter Weg. 

 

Das neue Album ist zum Teil sehr ruhig und nachdenklich gehalten und trotzdem rockt es ungemein. Die bittersüßen Songs schaffen es eine ganz besondere Atmosphäre zu schaffen, ganz in gewohnter End Of Green-Manier. Die leicht melancholische Ausstrahlung, die man in jedem der 11 Songs hört, ist aber nicht drückend schwer, sondern passt perfekt zu der nun beginnenden Herbstzeit.

 

Der Klargesang von Michelle Darkness ist wie immer ein feines Sahnetüpfchen auf einen fein arrangierten Sound. Inhaltlich werden Themen wie das Altern, Verlust und Einsamkeit aufgegriffen und jeder Ton ist von Wehmut durchtränkt und doch spürt man immer wieder in den Texten ein klein wenig Zuversicht.

 

Langweilig und Eintönig? Keineswegs, denn alle Stücke haben Ihren ganz eigenen, und ganz speziellen Charakter, und somit liegt uns eine abwechslungsreiche Scheibe vor, die ganz tief unter die Haut geht, und immer wieder sanfte Schauer über den Rücken gleiten lässt. Der gradlinige und schon fast sanfte Rock ist kein Album zum Abschalten, sondern zum Einschalten.


Die Feinheiten machen es! Und wer genau hinhört, findet das eine oder andere besondere Riff in den Songs, versteckte Spielereien und wahnwitzige Solos. Das Besondere an "Void Estate" ist definitiv die Nachhaltigkeit, den je öfters man die Songs hört, umso mehr verschiedene Facetten entdeckt man, und das Hörerlebnis verstärkt sich von Mal zu Mal, und man spürt schon fast körperlich wie tief die Seelen der Stuttgarter Musiker in Ihrer Musik verwurzelt sind.

 

Ein verdammt gutes Album, das man auf sich einwirken lassen muss, um den vollen Umfang begreifen zu können.

 

 

 

 


Tracklist:
01. Send In The Clowns
02. Darkside Of The Sun
03. The Door
04. Head Down
05. Crossroads
06. The Unseen
07. Dressed In Black Again
08. Mollodrome
09. Worn And Torn
10. City Of Broken Thoughts
11. Like A Stranger

 

 

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