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Kaufempfehlung


Artist: WARBRINGER
Genre: Thrash Metal
VÖ: 31.03.2017
Label: Napalm Records
Geschrieben von Andreas J.
Ausgabe Mai 2017

 

 

Mit ihrem mittlerweile 5. Album kehren Warbringer aus den USA zu ihren Wurzeln zurück, zum klassischen Thrash-Metal. Nachdem der Vorgänger bei Genrefans eher auf Unmut stieß, setzen die 5 Jungs um John Kevill wieder auf Bewährtes.

 

Und wie es sich gehört, wird nicht lang gefackelt, gleich der Opener „Silhouttes“ dürfte zu argen Nackenproblemen führen, hart und schnell fliegt er uns um die Ohren, aufgelockert von einem unglaublich groovigen Moshpart.

 

Auch der zweite, titelgebende Track wartet keine Sekunde um loszuballern. Wo andere Bands ständig irgendwelche langatmigen, vor Pathos triefenden Intros benötigen, sparen sich Warbringer dies wieder einmal komplett. Die eingestreuten Grind Elemente mögen nicht so ganz zum ansonsten wirklich sehr klassischen 1980er Thrash passen, aber das ist halt Geschmackssache.

 

Mit „Remain Violent“ hat man einen Tanzflächenfeger hingelegt, den Headbanger von der ersten Note in ihr Herz schließen werden, zumal der Refrain zum lauten mitshouten einlädt.

 

Auch alle folgenden Tracks besitzen eine unglaubliche Wucht, bringen alles mit, was das Thrash-Metal-Herz begehrt und man fühlt sich bei nahezu jedem Song an die gute alte Zeit erinnert, in der die Gummistiefel noch aus Holz waren. Gepaart wird das Ganze mit einer sehr druckvollen Produktion und spieltechnischer Präzision, wie man sie in den 1980ern selten zu Ohren bekam.

 

Mir persönlich blieb bei fast jedem Song erstmal der Mund offen stehen, so beeindruckend empfand ich die Reminiszenz an den Thrash-Metal, ohne dass es nur eine billige Kopie oder Wiederholung von etwas ist, was man schon zigmal gehört hat. Tolle Leistung.

 

Fast? Ja, leider nur fast, denn „Spectral Asylum“ stellt aus meiner Sicht einen Ausfall dar. Beim Testhören sollte sich der gewillte Käufer daher nicht an diesem Track orientieren.

 

Und als wäre die Musik an sich nicht schon genug Verneigung vor dem Ur-Thrash, nein, auch ganz der Tradition folgend ist der letzte Track ein überlanges Epik-Stück mit Akustik-Intro, Sprachpassagen und langen Instrumentalsequenzen.

 

Seit dem 31.3. steht „Woe to the Vanquished” in den Läden und man muss einfach sagen, dass es insgesamt ein sehr gelungenes Album geworden ist, was man sicherlich nach dem letzten Album und den immer noch häufigen Besetzungswechseln so nicht erwarten konnte.

 

Kaufempfehlung, auch wenn die Länge mit ca. 40 Minuten etwas gering erscheinen mag.

 

 

 

 

 

Tracklist:
01. Silhouettes
02. Woe to the Vanquished
03. Remain Violent
04. Shellfire
05. Descending Blade
06. Spectral Asylum
07. Divinity of Flesh
08. When the Guns Fell Silent

 

 

 

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