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1. – 3. 08.2019


Artist: KIMKOI
Label: Calygram
Release Date: 30.10.2020
Genre: Rock / Alternative Rock
Geschrieben von Fenria
Ausgabe Januar 2021

 

 

 

Es war 2012 als eine der wohl unterschätztesten Bands der schwarzen Szene mehr oder weniger aus dem eh für sie eher spärlichen Rampenlicht verschwand. Schock bot Fans vier Alben und die eine oder andere Single und EP‘s und jede Menge Spaß. Live war der Vierer stets ein Highlight und doch gelang der große Durchbruch nie so recht. 2014 wurde aus den beiden Mitgliedern Michael und Lars dann Kimkoi. Sie schufen ein experimentales Projekt, welches mit den unterschiedlichsten Musikern immer wieder ausprobierte was auszuprobieren möglich war und ist. 2014 erscheint das Debüt, Kimkoi, welches in den Erwähnungen als eine Art musikalischer Tarantino Film bezeichnet wird.

 

 

Sucht das Album doch stets nach neuen Wegen und geht diese auch völlig unbeirrt. Die selbst geschaffene Swingversion des Ärzte Klassikers „Schrei nach Liebe“ stellt nicht nur die Einstellung der Musiker zu Fremdenhass klar, sondern bereitet Ihnen auch den Weg an die Öffentlichkeit. Der MDR berichtet über die Teilnahme von Kimkoi bei der „Aktion Arschloch“.  Plötzlich ist man im TV. Die folgende Tour quer durch Deutschland führt sowohl in Berliner Eckkneipen, als auch auf die großen Festivalbühnen. So bekommen sie Auszeichnungen. Formen Ihr eigenes Open-Air-Festival und sind im Gespräch.

 

 

„Mixtap“, Album Nummer zwei erscheint im September 2017. Wieder experimentiert die Combo und schafft ein Album welches zwar anders ist, aber dennoch auf seine eigene Art und Weise einen kuschligen Abend vor dem heimischen Kamin verspricht.

 

 

Wir schreiben das Jahr 2020. Ein kleiner hässlicher Virus zwingt die Welt in die Knie und bringt die Weltwirtschaft, allen voran Künstler, Freischaffende und die gesamte Veranstaltungsbranche an Ihre Grenzen. Dennoch veröffentlichen Kimkoi nun endlich Album Nummer drei. Der Name „Geisterstadt“. Heraus kam ein klassisches alternatives Rock Album mit eingängigen Melodien und mehr als intelligenten Texten. Es reihen sich Rock, Gothic, Alternative und ja sogar Country Anleihen aneinander und schaffen somit ein unterhaltsames Gesamtwerk welches sich beinah spielerisch im Kopf des Hörers ausbreitet und dort eine Art von Ruhe entwickelt, wie man sie in der momentanen Zeit gebrauchen kann.

 

 

Hierbei vergessen Kimkoi aber nicht sich auf Ihre Stärken der Rockmusik zu konzentrieren und bringen gerade mit Songs wie, „Loser und Versager“, „Pulle aus der Tanke“ oder „Raus hier“ echte Rocker die beinah schon an alte Schock Zeiten erinnern auf das Album. In erster Line steht aber das Gefühl. Und davon hat dieses dritte Werk verdammt viel. Wer also dem Alltag dieser Zeit entfliehen will, dem sei dieses Album mehr als nur ans Herz gelegt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Setlist

Loser und Versager
Alle sagen immer
Nur ans Meer
Der Sonne entgegen
Pulle aus der Tanke
Dreizehn
Dämonen
Geisterstadt
Das Leben der Anderen
Raus hier
Am Ende

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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