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1. – 3. 08.2019


Artist: My Dying Bride
Genre: Doom
Label: Nuclear Blast Records
VÖ: 06.03.2020
Geschrieben von Bibi
Ausgabe April 2020

 

 

 

MY DYING BRIDE haben schwere Zeiten hinter sich, und lange war die Zukunft der Band ungewiss. Sogar eine Auflösung der Band stand im Raum, als die gerade mal 5-jährige Tochter von Sänger und Gründungsmitglied Aaron Stainthorpe schwer an Krebs erkrankte, und Aron legte erst einmal alle Bandaktivitäten auf Eis, um sich und die Kleine und seine Familie zu kümmern. Die gute Nachricht ist, das es der Kleinen, die mittlerweile schon viel größer und älter ist, wieder besser geht, und das sich die Band auch wieder gefangen hat, und es weiter geht.

 

 

Es wäre auch ein Jammer, wenn die Welt auf dieses großartige Album hätte verzichten müssen. Und es geht schon mit dem Opener „Your Broken Shore” gut los, und einen besseren Einstieg als diesen Song hätte es wohl kaum geben können, denn dieser beginnt mit einem klassischen MY DYING BRIDE-Riff und man fühlt sich sofort wieder zu Hause. Doch auch auf Arons Growls muss man nicht verzichten.

 

 

Grundsätzlich scheint die Musik der Männer zugänglicher geworden zu sein, eingängiger, aber nicht seicht. Und manchmal wirkt die Musik schon fast zerbrechlich. Aber das ist bei weiten kein Minuspunkt, sondern ein Pluspunkt, und ich persönlich finde es sehr gut, das die Band sich so Zeigt. Sehr oft verursachen die Songs ziemlich üble Gänsehaut, die sich teilweise über den gesamten Song nicht abstellen lässt, denn die Songs muten zum großen Teil sehr traurig an.

 

 

Aron Stainthorpes Gesangsleistung ist hier noch einmal besonders zu erwähnen. Denn diese ist wirklich beachtlich. Zwar gibt es auf dem aktuellen Album weniger Growls, aber ich persönlich finde das überhaupt nicht schlimm, da die cleanen Vocals so perfekt ausgearbeitet sind, das man sich fast nicht davon lösen kann.

 


Ich möchte an dieser Stelle auch nicht jeden einzelnen Song bewerten, da jeder Song seinen besonderen Charme hat, und kein einziger in irgendeiner Art und Weise negativ auffällt. Ich muss gestehen, ich bin ein wenig verliebt! Verliebt, in die klaren Vocals, die traurigen Soundeinlagen und die Art, wie dieses großartige Album arrangiert wurde. Hier spürt man mit jeder Faser die Liebe zum Detail, und ich kann dieses Album nur jedem empfehlen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Tracklist:
1. Your Broken Shore
2. To Outlive the Gods
3. Tired of Tears
4. The Solace
5. The Long Black Land
6. The Ghost of Orion
7. The Old Earth
8. Your Woven Shore

 


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