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1. – 3. 08.2019


Artist: GIÖBIA
Genre: Vintage Rock
VÖ: 07.02.2020
Label: Heavy Psych Sounds
Geschrieben von Bibi
Ausgabe April 2020

 

 

 


Mit Gitarre, Streichinstrumenten, Orgel, Violine und Bass bezaubern Giöbia den Zuhörer. Man fühlt sich in eine andere Welt versetzt und lauscht gebannt dem Opener, der nur aus instrumentalen Elementen besteht, und obwohl das eigentlich so gar nicht für meine Ohren ist, kann ich mich dem Charme des Openers nicht entziehen. Kurzzeitig hatte ich schon Panik, das ich hier nur Instrumentale zu hören bekommen, aber nach wenigen Sekunden stelle ich fest, das wäre auch nicht das schlimmste, solange der Sound so genial ist.

 


Man kann das neue Album mit einem Satz umschreiben, hier haben wir eine Sammlung verschiedener Klänge und Atmosphären. Doch das wäre viel zu wenig, denn das beschreibt nicht, was diese Musik mit einem macht, man lässt die Gedanken schweifen, kann loslassen, und entspannt sich Sekunden schnell. Hier dominiert der Sound, auch wenn man zwischendurch immer wieder eine Stimme hört, die leise zu flüstern scheint.

 

 

Die Stücke sind allesamt sauer arrangiert und bestechen trotz des instrumentalen Charakters durch Ihre Vielfältigkeit. Wer der irrigen Annahme ist, das man hier abrocken kann, der ist hier vollkommen falsch, aber wer gerne einmal die Seele baumeln lassen möchte, ist mit "Plasmatic Idol" vollkommen an der richtigen Stelle. Besondern bei den ersten 3 Stücken.

 

 

Bei „Haridwar” wird das Ruder ein wenig herumgerissen, hier darf man dann einer wunderbaren Stimme lauschen, doch auch hier dominieren die Instrumente, alles ist unglaublich sanft, und wer bei dem Stück keine Gänsepelle bekommt, dem ist nicht mehr zu helfen.

 

 

„Far Behind“ ist noch einige Worte wert, denn dieser Song besitzt etwas, was einen sofort in Besitz nimmt, und man kann beim besten Willen nicht sagen, was es ist, aber dieser Song besitzt ein unglaubliches Wesen, und einen Charme, dem man sich nur schwer entziehen kann.

 

 

Ich war immer der Meinung, Songs ohne großartige Stimmgewalten sind nichts für mich, doch nach diesem Album muss ich meine Meinung revidieren. Wunderschöne Musik zum träumen und um die Seele baumeln zu lassen.

 

 

Hört mal rein, es lohnt sich!

 

 

 

 

 

 

 

 


Bandmitglieder:

Gesang, Gitarre, Streichinstrumente – Bazu
Orgel, Violine, Gesang – Saffo
Bass – Detrji
Schlagzeug – Betta

 

 

 

Tracklist:

Parhelion
In The Downlight
Plasmatic Idol
Haridwar
The Escape
Far Behind
Heart Of Stone
In The Mirror House

 

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