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Mit Anthrax / Eisbrecher / Cradle Of Filth und vielen mehr ...
1. – 3. 08.2019

( Artwork: Chris Valentine)


 

Artist: Black Lilium
VÖ: 31.01.20
Label: recordJet, Edel Distribution
Genre: Progressive Melodic Metal
Geschrieben von Bibi
Ausgabe April 2020

 

 

 


Es gibt CDs, die kauft man wegen der Musik, aber es gibt auch welche, da findet man das Album-Cover einfach geil, und ist dann immens überrascht, das nicht nur das Cover grandios ist, sondern auch die Musik. So dürfte es machen mit dem Debüt von Black Lilium gehen. Das Artwork ist übrigens von Chris Valentine, der hier ein besonderes Hänschen für ein verdammt gutes Cover bewiesen hat.

 

Da man auch mit der Band einen Glücksgriff getan hat, offenbart sich schon in den ersten Minuten. Denn schon der Opener ist ein Highlight, und bezaubert durch seinen melodischen Charme und der fantastischen Stimme von Felix Hochkeppel, der übrigens auch ein Glücksgriff war. Diese Stimme fasziniert mich ungemein.

 

„Paragon Of Imperfection“ beginnt sanft und einschmeichelnd, und man meint fast man wäre in einer Kirche mit himmlischen Orgelklängen gelandet, doch dann geht der eigentliche Song los, und man befindet sich in einer schlichtweg anderen Welt. Hier finde ich allerdings den Übergang nicht ganz gelungen. Die Stimme und die Instrumente setzten zu abrupt ein. Aber das ist schon meckern auf hohem Niveau, und das ist auch mein einziger Mecker-Anfall, denn ansonsten gibt es auf der Scheibe nichts auszusetzen.

 

„Demon In Disguise” ist da wieder anders gestrickt, und entpuppt sich als weiteres Highlight auf dem Album, und auch die beiden folgenden Songs habe dieselben Qualitäten, und es stechen hier so einige Ohrwürmer heraus. Aber auch wenn die Songs allesamt Highlight-Qualitäten haben, so sind sie doch vielseitig produziert und werden hervorragend dargeboten.

 

“Everything I Am” hingegen beginnt ganz anders, als die vorangegangen Stücke, es geht dezent und sanft los, um sich dann voll und ganz zu entfalten. Und hier ist auch der Übergang perfekt gelungen, man fühlt sich nicht zwischen 2 Welten gefangen, sondern es ergibt ein Ganzes.

 

Kurz gesagt, das Album ist schon ein Kracher, und mit einem Song, der nicht so ganz glatt gelaufen ist, kann ich definitiv leben. Denn die restlichen Stücken hauen den Hörer vom Hocker. Auch wenn dies ein Debüt-album ist, spürt man mit jeder Faser, das hier keine Anfänger am Werk sind, sondern gestandene Männer, die Ihr Handwerk verstehen!

 

Hört unbedingt einmal rein, es lohnt sich!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tracklist:
01 Beast In The Backseat 4:42
02 Paragon Of Imperfection 4:55
03 Demon In Disguise 3:54
04 Start All Over 4:25
05 Never 4:18
06 Walls Around My Soul 3:26
07 Everything I Am 4:39
08 The Ones You Made Us 3:52
09 My Purpose 3:45
10 Dead Man's Diary 6:08
11 Ghosts Without A Voice 3:45


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