Festivals
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(Fotocredit: Lukas von Saint George)


 

Mit Dorette und Pet von Unplaces

 

 

„Wir sind „Unplaces“, vormals unterwegs und bekannt unter dem Namen „NRT“. Dorette singt, spielt Gitarre und Trompete und programmiert unsere elektronischen Sounds. Pet spielt Bass und singt Background, Fred spielt Schlagzeug. Neu dabei ist seit Anfang dieses Jahrs Simon als Keyboarder, der uns live bei unseren Konzerten unterstützt.“

 

Die Umbenennung von NRT in Unplaces hat einen guten Grund. „Es gibt einen Fersehsender namens „NRT“. Wir hatten damals bei unserer Namenssuche selbstverständlich recherchiert, aber dieser wurde erst 2011 gegründet. Der Sender ist schnell gewachsen und hat viele Sparten, NRT News, NRT Sports usw., weshalb wir zunehmend mit unserer Auffindbarkeit und Verwechslungen zu kämpfen hatten. Wir haben lange hin und her überlegt, ob wir uns überhaupt umbenennen, kamen aber irgendwann zu dem Punkt, dass kein Weg mehr daran vorbei geht. Inhaltlich wollten wir gerne bei den UNoRTen bleiben, so sind wir auf das umgangssprachliche, englische Wort „Unplaces“ gekommen.“

 

Und es funktionierte gut, denn alle kommen mi der Namensänderung ziemlich gut klar. „Es ist überhaupt kein Problem, das entsprechend zu kommunizieren, wir weisen noch häufig auf unseren alten Namen hin aber irgendwie bleibt der Name schnell hängen, wahrscheinlich weil er von der Aussprache her auch eindeutiger ist. Jetzt werden wir auch besser bei Facebook, YouTube und Co gefunden, wir merken das deutlich. Die Umbenennung lief insgesamt besser als wir uns das vorgestellt hatten… der Zeitpunkt passte aber auch gut… zeitgleich zur Veröffentlichung unseres zweiten Albums „Changes“.“

 

Der eine oder andere Song hat den beiden Mädels auch einiges an Kopfzerbrechen bereitet.

Dorette: „Mich hat bereits beim Komponieren „Downshifting“ die meisten Nerven gekostet. Ich habe verschiedene Songteile mehrmals komplett umgestrickt und einmal sogar den kompletten Song verworfen und wieder neu angefangen.“

Pet: Mir hat das Transponieren von „Such a shame“ einiges Kopfzerbrechen gebracht. Vor allem weil Dorette parallel einen anderen Song eingesungen hat.

 

 

 

 

 

(Fotocredit: Lukas von Thomas Solecki)

 

 

Natürlich gibt es auch Songs, den Dorette und Pet emotional am Herzen liegen.

Dorette: Ich habe einige Lieblingssongs aber zwei berühren mich emotional sehr: „Against Ourselves“ ist unglaublich intensiv und trägt diese tiefe Melancholie in sich, die wir so gerne transportieren. Wir spielen diesen Song ganz selten live, für den sollte sich der oder die Hörerin ruhig sehr bewusst Zeit nehmen. Und „Utopian Dream“ weil er unglaublich kraftvoll und zerbrechlich zugleich ist.

Pet: Bei „Against Ourselves“ bekomme ich auch Gänsehaut. Mich berührt aber auch sehr der zweistimmige Gesang bei „The Left Behind“.

 

Wenn Dorette komponiert und dabei schon die Synthesizer einspielt und die elektronischen Sounds arrangiert, dann geht sie schon in Details, bis es stimmig ist. „Und auch wenn wir uns anschließend dem Bandarrangement mit Schlagzeug, Gitarre, Bass und Gesang widmen, dann setzen wir uns schon mit Details auseinander, wie was zusammenpasst und wie wir bestimmte Parts spielen. Wir frickeln an Details aber nicht ewig rum, das ist nicht unser Ding. Wir kommen dann doch relativ schnell zu einem Ergebnis, was uns alle glücklich macht.“

 

Wie die Presse und auch die Hörer und Konzertbesucher die neuen Songs finden, das kann man vorher natürlich nie wissen. „Wir haben schon sehr viele Gedanken, Ideen, Herzblut und Energie in die Songs gesteckt und mein (Dorette) Anspruch als Komponistin war definitiv eine musikalisch-inhaltliche Weiterentwicklung im Vergleich zu unserem Debut-Album „Time“ und unserer EP „Ambition“. Wir haben die Arrangements auch sehr bewusst vor dem Hintergrund erarbeitet. Außerdem haben wir uns von engen Freunden zwischendurch immer mal wieder Feedback geholt und mit Achim Dreßler (Wellencocktail Tonstudio in Hannover) einen Produzenten an unserer Seite, der uns sehr unterstützt, selbst Ideen einbringt, dem wir vertrauen und der genau weiß, wie wir klingen wollen. Deshalb habe ich schon sehr darauf gehofft, dass das neue Album gut ankommt. Und das tut es tatsächlich! Wir bekommen super Feedback von vielen Seiten, Presse, Publikum, Veranstaltern.“

 

 

 

 

 

(Fotocredit: Lukas von Thomas Solecki)

 

 

 

Mit dem bisher erreichten kann die Truppe wirklich zufrieden sein, dennoch bleiben noch ein paar Wünsche offen. „Wenn wir uns die Entwicklung von Beginn an anschauen, dann lief das schon ziemlich so, wie wir uns das vorgestellt haben. Wir haben ja z.B. von Anfang an das Ziel verfolgt, viel live zu spielen, wollten raus mit unserer Musik. Auch bei unserer Idee, Electro mit Rock zu verbinden, sind wir geblieben und haben uns in diesem Genre musikalisch weiterentwickelt und unsere Songs sind feiner geworden. Gerade ca. 1-2 Jahre vor dem zweiten Album haben wir uns aber auch hingesetzt, einen Bandworkshop gemacht, viel reflektiert und überlegt, wo wir hinwollen, was unsere Ziele sind. Wir wollten ein gutes Album rausbringen in absolut ansprechender und hochwertiger Verpackung. Dieses Ziel haben wir erreicht. Außerdem wollten wir weiterhin raus mit unserer Musik, auf die Bühnen, das ist einfach unser Ding, die Leute live anzustecken und zu begeistern, die Songs zu performen. Auch das läuft dieses Jahr gut. Dass Simon als Live-Keyboarder seit Anfang des Jahres dabei ist kommt nicht nur bei uns selbst extrem gut an. Wir haben ein tolles Netzwerk an Unterstützern, die uns bei unserer Weiterentwicklung als Band und der Umsetzung von Projekten helfen, z.B. die Grafikagentur „Der Kraken“, die Videokünstlerin „Astrid Busch“, unser Artist Assistant „Dennis Grimke“, unser Merchmann „Nils Brandt“ und einige mehr für deren Hilfe wir sehr dankbar sind und die uns durch ihren Einsatz auch weitertreiben. Aber seien wir ehrlich, die Bühnen dürfen ruhig größer, die Zuschauer und Käufer mehr sein. Und Dorette macht so ziemlich alles Organisatorische, auch das Booking, da könnten wir gut noch jemanden gebrauchen, der uns unter die Arme greift.“

 

Schaut doch mal bei Unplaces vorbei, gebt Ihnen einen Daumen bei Facebook, und vor allem hört und kauft Ihre Musik – es lohnt sich!

 

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(Fotocredit: Lukas von Saint George)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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