Das Fortleben - Live On -Stage"|
Am 21.10.2017 - Halloweenparty mit Konzert (Das Fortleben)
Festivals
Festivals
Mit 40 Bands, 5 Venues, Shows, Art, Workshops, Readings & Mystic Halloween Market
13. bis 14.10.2017


Von und mit Frank vom Ohrland Verlag

 

 

 

Der „Ohrland Verlag“ ist Teil von „Ohrland Entertainment“ und bietet neben Produktion und Vertrieb von Hörbüchern und Hörspielen auch Dienstleistungen rund um das Medium an. „Dazu arbeiten wir mit einem Logistikdienstleister für den Vertrieb, einem Netzwerk aus Tonstudios in Köln, Berlin und Hamburg sowie professionellen Sprechern und Künstlern aus ganz Deutschland zusammen. Wir suchen nach außergewöhnlichen und spannenden Projekten, die die Möglichkeiten des Mediums erweitern. Gegründet wurde der Verlag von mir (Frank-Michael Rost). Bei der Leitung, z.B. auch der Vorauswahl der Projekte, unterstützt mich meine Frau ehrenamtlich. Unser Motto ist „Großes Kino für die Ohren!“. Mehr dazu auf der Webseite www.ohrland.de

 

Bei Ohrland sind der Hörbuchverlage Ohrland und die Agentur für Medienproduktion 211entertainment vereint.  „Ohrland ist tatsächlich aus der Arbeit im Rahmen von 211entertainment heraus entstanden. Die Agentur entwickelt und betreut hauptsächlich Industriefilmprojekte aller Art. Dadurch muss ich häufig zu Terminen mit dem Auto fahren und habe viel Zeit zum Hörbuchhören, wie viele meiner Kunden übrigens auch. Daraus entstand die Idee, kurze Motivations- oder Informations-Hörbücher für Führungskräfte anzubieten. Die Infrastruktur - also Sprecher, Tontechniker, Tonstudios usw. – war ja bereits vorhanden, so dass es nur ein kleiner Schritt war, dieses Potential auch für die Produktion eigener Hörbücher und Hörspiele zu nutzen. Obwohl beide Sparten immer noch eigenständig existieren, wurden bereits 2016 die Angebote unter einem gemeinsamen Webauftritt als „Ohrland Entertainment“ www.ohrland.de zusammengefasst. Heute bieten beide Sparten auch jeweils passende Teildienstleistungen an, z.B. „Hörbuchregie“ oder „Kalkulation / Drehplan“.“

 

 

 

 

 

 

Der überwiegende Teil der Projekte für den Hörbuchverlag ist selbst produziert, zu nennen wäre hier z.B. die SF-Hörspielserie „Cungerlan“ mit Peer Augustinski, Jo Weil, Nicole Engeln und Josef Tratnik als Erzähler. „Wenn es sich ergibt, dann beteiligen wir uns aber auch gern an Co-Produktionen, wie z.B. das dystopische Hörspiel „Der Schweif des Diabolus“, das wir zusammen mit der Deutsche Pop / Köln produziert haben. Bisher erst einmal haben wir eine fertige Produktion lizenziert, und zwar das vom Schweizer Radio DRS hergestellte Radiohörspiel „Gretchen 89ff“ nach dem gleichnamigen Theaterstück von Lutz Hübner mit Bernd Rumpf (dt. Synchronstimme von Liam Neeson) und Roswitha Dost in den Hauptrollen. Wir schauen uns jedes Projekt sorgfältig an und entscheiden dann, ob es ins Programm passt oder nicht und wie es am besten zu produzieren ist. Da wir bis zu zwanzig Projektanfragen pro Woche bekommen, kann das schon mal recht zeitaufwändig sein. 211entertainment wiederum stellt ausschließlich Auftragsarbeiten für Kunden her, die nicht für den allgemeinen Verkauf gedacht sind. Oft dürfen wir nicht mal über Art und Inhalt dieser Produktionen sprechen, da hier Firmengeheimnisse berührt werden. Die meisten Produktionen sind für interne Schulungszwecke gedacht.“

 

 

 

 

 

 

„Neben der „Cungerlan“-Serie, die nach wie vor das wichtigstes Projekt ist, mag ich ganz besonders das Hörbuch „Zeitreise in die Tiefe“, das auf den Erinnerungen eines ehemaligen Bergmanns basiert und Geschichten aus dem Steinkohlebergbau an der Ruhr in den 60er und 70er Jahren erzählt. Es werden Selbsterlebtes und Schilderungen der damaligen Arbeitsrealität mit bekannten Anekdoten, wie z.B. das „Wunder von Lengede“ miteinander vermischt. Ein sehr schönes Hörbuch, das Josef Tratnik mit sehr viel Herz vorträgt. Es ist zudem ein sehr persönliches Projekt, da meine Familie stark durch den Bergbau geprägt ist. Die Doppel-CD enthält ein Booklet mit vielen seltenen Bergbau-Fotos aus der Zeit und ein kurzes Glossar der wichtigsten Bergbraubegriffe, wie z.B. „Weiberarsch“. Das Hörbuch „Zeitreise in die Tiefe“ wird gern als Geschenk gekauft. Außerhalb des Ruhrgebietes oder Regionen mit Bergbaugeschichte funktioniert es aber weniger gut, wie man sich denken kann. Aber es ist unser Beitrag, um die Erinnerung an die stolze Bergbautradition und dieses wichtige Kapitel deutscher Industriegeschichte zu bewahren.“

 

Der Startschuss für den Hörbuchverlag erklang 2007. „Hörbücher im Auftrag für Kunden hatte ich über 211entertainment schon produziert, aber Anfang 2007 entdeckte ich beim Aufräumen ein Manuskript wieder, dass seit Ende der 90er Jahre in meiner Schreibtischschublade gelegen hatte, nämlich der unveröffentlichte Originalentwurf zu „Cungerlan“ von Jerry Marcs. Dieser war mir auf recht ungewöhnliche Art und Weise „zugeflogen“. Ich verweise hierbei gern auf das Cungerlan Weblog http://cungerlan.blogspot.de/2008/06/london.html

 

Die Geschichte ist humorvoll und anspruchsvoll zugleich, spannend und voller Anspielungen und Bezüge zu meinen Lieblingsgenres Science-Fiction und Fantasy, erzählt aber eine völlig eigenständige und komplexe Geschichte. Mir war klar, dass ich das Projekt niemandem anvertrauen konnte, sondern es selbst machen musste. „

 

 

 

 

 

„Eine Verfilmung oder eine Fernsehserie wäre das Optimum gewesen, aber dazu reichten die finanziellen Mittel damals nicht (man weiß natürlich nicht, was sich zukünftig noch ergibt), also blieb als Option u.a. das Hörspiel, das gerade wieder im Kommen war. Die „Kassettenkinder“ waren erwachsen geworden, so dass nun die Zeit reif war für anspruchsvollere Projekte, die über simple Kinderdetektivgeschichten hinausgehen. Mein Vorbild war damals das Label LAUSCH, dass einige sehr erfolgreiche Hörspielserien für erwachsene Hörer gestartet hatte. Einen eigenen Hörbuchverlag zu gründen, um „Cungerlan“ selbst vermarkten zu können, war da die logische Konsequenz. Inzwischen arbeite ich mit Marco Ansing, einem jungen Nachwuchsautor aus Hamburg, an einer Romanfassung von „Cungerlan“ und habe zusammen mit einem Entwicklerteam ein erstes Kartenspiel zur Serie entwickelt. Das „Cungerlan“-Universum bietet viele Möglichkeiten, die über das Medium „Hörspiel“ hinausgehen.“

 

Im Hörzimmer auf der Seite des Verlages kann man aus vielen der lieferbaren und zum Teil noch in Produktion befindlichen Hörbüchern und Hörspielen jeweils die ersten 10 Minuten am Stück anhören. „Klassische Hörproben bestehen oft aus einer Art „Best of…“ oder bilden eine besonders gelungene oder dramatische Stelle ab, um den jeweiligen Titel im bestmöglichen Licht erscheinen zu lassen. Im Hörzimmer verfolgen wir eine andere Philosophie. Keine Schnitte, keine Kürzungen, keine Werbung. Alles ist wie im Original. So bekommt ein Interessent einen möglichst unverfälschten Eindruck von dem jeweiligen Titel und kann so besser entscheiden, ob es ihm gefällt, oder nicht.“

 

Als Teil der Generation der „Kassettenkinder“ ist der junge Mann wie viele andere auch mit Hörspielen im Kinderzimmer aufgewachsen. „Diese wurden dann irgendwann von Homecomputer, Spielekonsole oder Videorekorder verdrängt. Aber trotzdem blieb die Erinnerung an diese wunderbaren Geschichten rund um „Commander Perkins“, „Die drei ???“ oder auch diverse Jules Verne Abenteuer. Als es dann Anfang der 2000er eine Art Renaissance des Hörspiels ausgelöst durch Sammler der alten Hörspielkassetten gab, habe ich das zunächst nur aus der Entfernung mit Interesse verfolgt. Inzwischen war ich Anbieter professioneller Filmdienstleistungen, hatte Filmwissenschaft studiert und war IHK-geprüfter Produktionsleiter Film & TV, aber das Interesse am Medium „Hörspiel“ war nach wie vor da. Einige Produktionsschritte kann man ja durchaus mit dem Medium „Film“ vergleichen, obwohl es natürlich auch große Unterschiede gibt. Letztlich war aber der Wunsch aus der Vorlage zu „Cungerlan“ eine Hörspielserie zu machen der eigentliche Auslöser, selbst Hörspiele zu produzieren.“

 

 

 

 

 

 

CUNGERLAN gibt es auch als Livehörspiel, und es ist ziemlich schwer, dieses Live umzusetzen. „ Im Grunde ist es nahezu unmöglich, „Cungerlan“ live auf die Bühne zu bringen. Will man die ganze Story verarbeiten, müsste es bis zu 15 Stunden laufen (was wohl für Publikum und Sprecher unzumutbar wäre! *g*), und auch Tontechnisch wäre es mit einem immensen Aufwand verbunden, wollte man eine angemessene Geräuschkulisse in Echtzeit kreieren. Sicherlich ließe sich das alles rein technisch realisieren, zumindest wenn Geld keine Rolle spielt. Dummerweise spielt Geld aber fast immer eine Rolle. Daher bleibt als Ausweg, sich stark auf das Wesentliche, den gesprochenen Text und den für „Cungerlan“ typischen Humor zu konzentrieren. Um den technischen Aufwand möglichst klein zu halten, waren die ersten Livehörspiele „unplugged“, d.h. zwei, drei Sprecher trugen im Zusammenspiel ihre Dialoge vor und sonst nichts. Aber das funktionierte erstaunlich gut. Erst 2015 konnte ich zusammen mit der Jugendkulturgruppe Szene93 in meiner Heimatstadt Erftstadt (bei Köln) ein wirklich aufwändiges Livehörspiel mit vielen Sprechern, Musik und Geräuschen im Rahmen der Kulturzeit auf die Bühne bringen. Es wurde auch als Livestream ins Internet übertragen. Dadurch hatten wir an dem Abend zu den fast 300 Leuten in der Halle auch noch mehrere tausend Zuschauer an den Endgeräten. Ein wirklich tolles Erlebnis! Ich mag diese ganz besondere Atmosphäre und Energie eines Livehörspiels, die vor allem durch die direkte Interaktion mit dem Publikum entsteht. Ich würde es immer wieder machen, aber nur wenn ich danach mindestens drei Wochen Urlaub habe!“

 

 

 

 

 

Ohrland bei Facebook 

Ohrland im Web 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Joomla templates by a4joomla