Festivals
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Ich lief einen Weg, auf dem ich dachte, es wäre der Richtige. Ich dachte immer, dass dieser mich an mein Ziel bringt. Doch ich bemerkte nicht, dass ich eigentlich nur im Kreis lief.

 

Viele Wege die ich ging, waren holprig und kaum begehbar. Sie waren mühsam und schwer. Doch ich meisterte jeden Weg, den ich ging. Auf meinem Weg traf ich viele Menschen, einige wurden meine Freunde. Andere wiederum schadeten mir nur und nutzten mich für ihre Zwecke aus.

 

Menschen, die sich meine Freunde nannten und mich nur belogen und betrogen haben. Auf manchen Wegen wurde ich begleitet von Menschen, die mir nah standen. Doch irgendwann verlor ich diese Menschen und ich musste wieder alleine gehen. Nicht jeder Weg war einfach, denn ich musste Entscheidungen treffen, die meist schmerzten.

 

Oft stieß ich auf Wege, die sich kreuzten und wieder auseinandergingen. Ich bemerkte nicht, dass sie doch verschieden sind, wie wir Menschen. Kummer und Schmerz, sowie Freud und Leid kreuzten oft meinen Weg, doch ich gab nie auf. Ich lief tapfer weiter ohne zu bemerken, dass ich mich schon lange verlaufen hatte.

 

Meine ganze Kraft und Energie, steckte ich in andere. In Menschen, die ich dachte, sie brauchen meine Hilfe. Ich dachte immer nur an andere, aber niemals an mich selber! Nun stehe ich da und weiß nicht, in welche Richtung ich laufen soll. Niemand ist da, der mir den richtigen Weg weist. Ich bin völlig auf mich allein gestellt und irre umher. Ich habe noch nicht zurückgefunden, zurück zu mir selbst.

 

Ich allein muss meinen eigenen Weg wiederfinden. Erst dann, bin ich wieder der Mensch, der ich schon immer war!

 

 

 

 

 

 

 

 

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