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Fotocredit © Ch Peter

 


 

 

 

Meister der Falltüren - Die Geschichte des Phantoms der Oper

Buch und Regie: Gordon L. Schmitz
Darsteller: Christian Peter

Infos, weitere Termine und Karten 

 


„Das Phantom der Oper stirbt. Erik, der Mann hinter der Maske, erzählt uns in seinen letzten Stunden von einem bewegten Leben: Seiner Zeit bei fahrenden Zigeunern, den Piraten Südost-Asiens und Attentätern in Indien, als Zauberkünstler in Russland, Architekt am Hofe des Schahs von Persien, dem Sultan des Osmanischen Reiches dienend, und auch vom Franco-Preußischen Krieg berichtend, der Pariser Kommune und dem Rückzug in sein eigenes, morbides Refugium tief in den Kellergewölben der Pariser Oper.“

 

Das neue Schauerdrama des Hamburger Horrortheaters nimmt sich dem "romantischen Kriminalepos" Gaston Lerouxs an.
Obwohl der Roman eine literarische Schatztruhe voll Historischer Phantasien und genauestens recherchierter Details der Französischen wie Orientalischen Geschichte ist, die ohne das Buch heute größtenteils vergessen wären, wird die Erzählung oft auf ihre diversen, meist schwülstigen Adaptionen reduziert.

 

Wir möchten mit diesem Monolog die Zuschauer einladen, die Geheimnisse des Phantoms - bei uns ganz ohne Maske oder Entstellung gezeigt - und seiner Welt zu ergründen.

 

"Mit dem »Phantom der Oper«, einem der großen Romane über das neunzehnte Jahrhundert, [hat] Gaston Leroux dieser Gattung zur Apotheose verholfen." - Walter Benjamin, deutscher Philosoph und Kulturkritiker über den Kriminalroman.

 

Nach 6 Jahren Planung und 2 Jahren Recherche feiert „Meister der Falltüren“ seine Weltpremiere am 27. September um 20 Uhr im Goldbekhaus Hamburg. Nach kurzer Spielzeit in Hamburg folgen u.a. Gastpiele in London, Amsterdam, Paris und Istanbul.

 

 

Infos, weitere Termine und Karten unter www.Hamburger-Horrortheater.de

 

 

 

 

 

 

 Fotocredit © Ch Peter

 

 

 

 

 

 

Das Hamburger Horrortheater ist Deutschlands erste Horrortheatergruppe

 

2011 als Kölner Horror-Theater gegründet zeigten wir bis 2015 in der Reihe Das Kabinett des Doktor Tumblety augenzwinkernde Stücke in der Tradition des französischen Horrortheaters Grand Guignol, die mit verschiedensten Schwerpunkten das ganze Spektrum des Genres abdecken.

 

Spielszenen wurden darin ergänzt durch Monologe, vorgefertigte Ton-Aufnahmen und gelesene Texte, so dass wir mit diversen Kniffen von intimen kammerspielartigen Schauergeschichten bis zu reißerischen Kurzakten die verschiedenen Facetten dieser Theatergattung aufzeigten. Dabei adaptieren wir auch Geschichten und Legenden unterschiedlicher Länder:

 

Viktorianische Schauergeschichten, die Literatur der Belle Époque, Spätmittelalterliche Dramen, Legenden des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges und russische Märchen sind einige der Themen unserer vergangenen und kommenden Produktionen.
Von 2013 bis 2014 waren wir quer durch Deutschland auf Tournee, von Hamburg bis Stuttgart, von Berlin bis Bonn.

 

Seit 2014 erarbeiteten wir in Zusammenarbeit mit dem Hochschulradio Aachen drei Radiohörspiele, „Das Haus des Richters“, „Dracula“ und „Prometheus oder Wie Frankenstein in die Welt kam“.

 

Ende 2014 ließen wir uns dann mit Sarg und Pack in Hamburg nieder.
Darüber hinaus sind wir mit Lesungen klassischer Schauerliteratur aber weiterhin in verschiedenen Städten unterwegs, u.a. regelmäßig in Aachen, Berlin oder Köln und arbeiten zudem mit Jugendeinrichtungen zusammen. Zudem führen wir an diversen Schulen Horrortheaterkurse durch.

 

Seit 2015 ergänzen ernsthafte Schauerdramen unser Programm, beginnend mit Die Tochter des Fantômas, basierend auf den französischen Horror-Romanen der vorletzten Jahrhundertwende.

 

Dieser Abendfüllende Thriller unserer Gruppe war gleichzeitig ein Experiment: Gefüllt mit surrealen Charakteren und untermalt von elektronischer Musik, sind in den Text des Stückes gut hundert Zitate der klassischen Literatur eingewebt, Marcel Proust steht neben Shakespeare, Oscar Wilde findet sich im selben Satz wie der Marquis de Sade, Guillaume Apollinaire oder Gaston Leroux, alles zu einem gradlinigen Text gefasst.

 

2016 folgte unser bereits erwähntes Stück Prometheus, inspiriert von der Entstehungsgeschichte des Romans Frankenstein, erstmals nicht auf der Bühne, sondern als Hörspiel präsentiert. 2017 nahmen wir mit Die Geheimnisse des Phantom der Oper unseren ersten Vortrag über die Hintergründe eines Schauerromans in unser Programm auf, zeigten den zwei-Personen-Thriller Draculas Gast und drehten unseren ersten Kurzfilm, Poe im Urbanen. Im Herbst desselben Jahres eröffneten wir im Hamburger Gängeviertel unsere eigene Lesebühne.

 

2018 begann für uns mit einem weltweit einzigartigen Projekt, dem Hamburger Horrorslam, dem Weltweit ersten Horrorslam.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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