EISBRECHER - Jahresabschlusskonzert
am 16.12. 2017 in der Turbinenhalle / Oberhausen!
Festivals
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Bands: 5TimesZero / In Good Faith / The Muddy Echoes
Event: Release-Party
Datum: 10.03.2017
Location: Don’t Panic
Ort: Essen
Geschrieben und erlebt von Bibi
Fotos: V-nerV

Ausgabe Mai 2017

 

 

 

Wenn Fünf "Jungs" aus dem Pott, die unterschiedlicher nicht sein könnten, das machen, worauf sie Bock haben, dann kann da nur etwas verdammt Gutes dabei herauskommen. Denn das die gestandenen Männer es draufhaben, bewiesen sie schon mit der Singleauskopplung „Don’t Push Me“, die schon für gehörig für Furore sorgte.

 

Dementsprechend großer Andrang war dann auch schon zu früher Stunde vor dem Don’t Panic in Essen. 5TimesZero kamen allerdings nicht alleine, sondern hatten sich ein wenig Verstärkung mitgebracht. Den Anfang machten die aus Essen/Gelsenkirchen stammenden The Muddy Echoes die laut Ihrer eigenen Aussage Ihren ersten gemeinsamen Auftritt an diesen Abend hatten.

 

Zu Beginn Ihrer Show hatte die junge Band auch mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen, und musste sich erst einmal auf einander einspielen. Doch nach und nach wurde das Zusammenspiel besser und sie wurden lockerer. Vom Stil her waren The Muddy Echoes einen Tick zu poppig für das folgende Line Up, doch sie gaben mit Ihrem kurzen Set guten Opener ab. Und lässt die ersten Gliedmaßen in Wallung geraten. Definitiv liegen dem Sänger die lauten Töne eher als die leisen, denn sobald es ein wenig druckvoller wurde, kam auch die Stimme viel besser rüber. 
 

 

 

 

 

 


Ein weiterer Grund diesen Abend beizuwohnen war die nun nachfolgende Truppe, auf die ich mich schon sehr gefreut hatte. In Good Faith machten sich bereit, die Bühne zu entern. Doch halt! „Systemstart“ erforderlich, doch diese Unterbrechung wurde von Sänger elegant mit und einer akustischen Singeinlage umschifft, und schon diese ersten Töne reichten aus, um das Publikum begeistert zum Klatschen zu bewegen. Nachdem nun auch der Sound wieder hörbar war, ging auch gleich die Post ab. Das Besondere Salz in der Suppe ist aber immer wieder die Stimme von Kai, der den Stücken erst das gewissen Etwas, den besonderen Charme, der In Good Faith ausmacht.

 

Und obwohl die Hüften schon einträchtig geschwungen wurden, animiert Kai die Menge dazu, noch ein wenig mehr Gelenk-Akrobatik zu betreiben. „Los, kommt schon!“ Im Laufe der Show wurde die aktuelle Single „"Explore" vorgestellt, und getestet, wie diese live beim Publikum ankommt. Und sie kam an. Und wie sie ankam. Ein fetter Sound mit der Hammerstimme von Kai dekoriert. In Good Faith haben einen fantastischen Auftritt hingelegt, der von 5TimesZero erst einmal getoppt werden musste.

 

 

 

Tatsächlich wurde es immer voller, und es war klar, 5TimesZero spielen Ihre Release-Party vor ausverkauften Haus. Jeder versuchte noch schnell die beste Ecke für sich selbst zu finden und diese auch aufs Blut zu verteidigen, was bei der Masse an Menschen nicht so einfach war. Nachdem jeder mehr oder weniger zufrieden seinen Patz gefunden hatte, knallte auch schon der Startschuss für das musikalische Highlight des Abends.

 

„Wir sind heute hier, und die Release unseres neuen Albums mit Euch zu feiern.“ Wurde mit begeisterten Jubel aufgenommen. Sehr abgefahren waren übrigens die beiden unterschiedlichen männlichen Stimmen von Attila Schuster und Mick Hanses, die beide einen eigenen Charme besitzen. Schon der Opener der Show forterte seinen Tribut in Form von Jubel und begeisterten Klatschen, und als die ersten Takte der Single „Don’t Push Me“ erklangen, und dieser Song noch mehr bejubelt wurde, als sein Vorgänger, war wohl auch dem letzten klar: „Das wird ein unfassbar geiles Konzert werden.“

 

Ist das Debut-Album der Männer schon der Kracher, schafften sie es Live noch einen drauf zu setzen, denn tatsächlich kommt die Musik hier noch viel besser rüber. Die beiden Front-Männer zogen auf der kleinen Bühne eine verdammt geile Show ab, vor denen mach alteingesessener Musik seinen Hut ziehen sollte. Schwer zu sagen, wer mehr spaß hatte, das Publikum, oder die Band? Wir werden es nie erfahren. Einfach 2 Rampensäue, einer unglaublicher als der andere!

 

 

 

5TimesZero haben jede Faser meines Köpers und meiner Seele berührt und schon zur Halbzeit des Konzertes steht fest, dies ist mein Highlight 2017 – und das zu toppen könnte tatsächlich schwer werden. „Jetzt holt alle Eure Flip Flops heraus, und macht Euch nackig“ ertöne die markante Stimme von der Bühne. Und mit genau einem dieser Teile in der Hand wurde der nächste Song dargeboten und der Flip Flopp als Musikinstrument missbraucht.

 

Nach dem Set ist alles vorbei? Nein, gewiss nicht, denn ohne eine Zugabe wollte man die fünf Männer doch nicht ziehen lassen. Doch irgendwann muss eben mal Schluss sein, und nach einer fetten Zugabe wurden 5TimesZero zähneknirschend von der Bühne entlassen.

 

Wie schon in unseren Review ->hier lesen<- geschrieben ist der Sound einfach erfrischend anders, und nicht der sonstige Einheitsbrie, in dem man einfach mal anderen Bands nacheifert! Danke für ein so geiles Konzert voller Emotionen, Eindrücke und Spaß

 

5TimesZero muss man live erlebt haben, und solange die Jungs noch ein Geheimtipp sind, und sie in Eurer Nähe spielen, solltet Ihr Euch ein Konzert der Truppe wirklich einmal geben, und Ihr werdet genauso begeistert sein, wie wir.

 


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