Mit CHROM, COMBICHRIST, VNV NATION, DIARY OF DREAMS, EISFABRIK u.v.m.
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Festivals
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13. bis 14.10.2017


NRT & No More
Essen / NRW
Don`t Panic
9.12.2016
Geschrieben und erlebt von Bibi
Fotos: V-nerV

Ausgabe Januar 2017 

 

 


Der letzte Monat des letzten Jahres hielt für die Redaktion noch eine kleine Überraschung bereit. NRT gaben zusammen mit No More noch ein Konzert im kleinen Rahmen. Wobei uns dabei nicht No More angezogen hat, sondern die NRT-Mannschaft Daniel, Pet und Dorette. Bei NRT verschmilzt Elektromusik mit Rock. Vielfältige Synthesizer-Klänge unterstützt von tanzbaren Beats, gewürzt mit melancholischer Stimmung, und rockende Gitarren werden unterstützt von groovendem Bass und Schlagzeug. Da wir das Dreiergespann schon mehrmals erleben durften, waren unsere Erwartungen einigermaßen hoch angesetzt.

 

Pünktlich um 20:30 erklommen die drei die Bühne und obwohl wir NRT nicht das erste Mal live erleben, fasziniert mich immer wieder die ungewöhnliche Stimme von Frontfrau Dorette. Doch nicht nur ich sehe gebannt zur Bühne, auch das sehr zahlreiche Publikum schaut gebannt zur Bühne und lässt sich in die NRT-Welt nur zu gerne entführen.

 

 

 

 

„Ihr seid ganz schön viele, das freut mich!“ bekommt das anwesende Fußvolk erst einmal ein Lob von oben, bevor es musikalisch weiter geht. Mit ausdruckvoller Miene und Ihrer Dunkel-Düsteren Stimme fängt Dorette die Menschen gekonnt ein. Was für Mäuse der Speck- das ist für die Anwesenden definitiv die Frontfrau. Leider wird das gute Feeling von einigen technischen Problemen leicht gestört, doch ruckzuck haben die drei die Stimmung wieder im Griff, und fast übergangslos ging es weiter.

 

Sängerin Dorette ist zwar keine große Rednerin, doch tatsächlich macht das keinem etwas aus, denn NRT überzeigten rein durch Ihre Musik und steigerten das Stimmungsbarometer noch einmal gewaltig. Nach einigen ruhigeren Stücken, folgte dann die lang ersehnte Ankündigung. „ Jetzt spielen wir mal was Flotteres“. Und wenn dazu dann auch noch die Trompete einsetzt, kann man nicht nur seine eigene Gänsehaut spüren, sondern fühlt fast körperlich, das es den anderen genauso geht.

 

 

 

 

NRT schaffen es immer wieder jedes einzelne Konzert zu etwas besonderen zu machen. Mit Ihren ganz eigenen Charme, der etwas extravaganten Musik und Ihren fein ausgefeiten Sound sind das heimliche Highlight des Tages, und ob der Headliner No More dagegen anstinken kann, wagte ich zu bezweifeln.

 

 

 

 

Scheinbar waren "gefühlte" 50 % der Besucher rein wegen NRT gekommen, und Verliesen nach deren Auftritt auch den Ort des Geschehens, und so war der ohnehin schon kleine Raum mit der Bühne sehr übersichtlich bestückt. Das Intro von No More glänzte durch einen leicht geisterhaften Sound. Leider übertönte dieser Sound auch die einsetzende Stimme von Andy Schwarz leicht unterging, und so war der Text leider sehr schwer verständlich.

 

 

 

 

Für mich persönlich ist die Musik von No More einen Tick zu stupide und Monoton, mir fehlte da einiges an Rhythmus und vor allem auch ein ausdrucksstarkes Gesicht. Vielleicht haben die abgängigen Besucher die Stimmung auch ein wenig gedrückt, denn Spielfreude in den Gesichtern von Andy Schwarz & Tina Sanudakura suchte man vergebens. Den Fans schien das allerdings nichts auszumachen, denn unbeirrt wurden die beiden bejubelt, und es wurde wie in Trance zu den Songs gewiegt, und getanzt.

 

 

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