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Interview Partner Infinitas: Piri Betschart (Drums, Vocals, Clarinette, Percussion)

 

Diese fünf Schweizer Metal-Individualisten entstammen dem malerischen Muotathal. 2009 gründeten die Initiatoren dort ihre außergewöhnliche Band INFINITAS. Ersten Konzerten folgten weitere neue Songs. 2015 debütierten die Beteiligten mit der 3-Track EP "Self-Destruction". Relativ rasch entstand dann nachfolgend der gewollt eigenwillige und stilistisch offene, aber sehr organische Stil: Melodisch eingängig aufgeladener FOLK HEAVY METAL mit funktionell geführten Thrash Metal-Attacken. Mit dem lebendigen Debütalbum, dem Konzeptwerk "CIVITAS INTERITUS" zeigt sich die mutig aus der Reihe tanzende Formation nun auf hörbar reiferer und stabilerer Ebene.

 

 

 

Hallo, die wichtigste Frage kommt natürlich zuerst: wie geht es Euch?

Hallo, danke! Es geht uns prächtig! Hoffentlich euch ebenso! Wir starten Vollgas ins 2018 und freuen uns auf die Zukunft!

 

 

 

 

2015 erschien Euer Debüt, im Mai 2017 die nächste Scheibe, was würdet Ihr sagen, inwieweit habt Ihr Euch in der Zeit musikalisch weiterentwickelt?

Neben dem Line Up hat sich nicht viel geändert. Wir sind unserem Stil und unserer Linie treu geblieben und haben mit CIVITAS INTERITUS das fortgesetzt, was wir mit Self-Destruction begonnen haben.

 

 

 

 

Kurz umschrieben macht Ihr Melodic Thrash Metal, doch was habt Euch ab von den anderen Bands in dem Genre?

Wenn wir auf dem Gebiet der Gastronomie arbeiten würden, wären wir als kulinarische Wildschweine bekannt, weil wir verschiedene Gerichte mischen, in eine Pfanne geben und sie einfach so kochen und essen. Es würde wahrscheinlich eine Weile dauern, bis sich jemand dazu durchringen würde, es selbst zu probieren. Aber dann würden sie sich über den erstaunlichen Geschmack wundern, ganz gleich, welche Einmischungen die Köche sich vorgenommen hatten.

Das ist ungefähr so, wie wir es mit unserem Musikstil halten. Wir verwenden verschiedene Elemente wie Folk, Melodic, Thrash und mehr mit anderen Stilrichtungen vermischt. Aus diesem Grund sind einige Songs schwer in ein bestimmtes Genre einzuordnen. Wenn jemand fragt, definieren wir unseren Stil mit melodischem Thrash Metal. Also lange rede kurzer Sinn, wir nennen unseren Stil: Melodic Thrash Metal.

 

 

 

 

 

Gibt es Songs, die Ihr zwar geschrieben und eingespielt habt, und die es trotzdem nicht auf das Album geschafft haben?

Nein. Wir haben die Songs und das Konzept des Albums schon lange vor den Aufnahmen erarbeitet. Wir haben im Album eine Stadt erfunden in welcher die Songs spielen. Jeder Track hat einen anderen Schauplatz in der Stadt und so war für uns schon lange klar, dass alle Songs auf die Scheibe müssen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Welcher Song auf dem aktuellen Album hat Euch am meisten Nerven gekostet, und welcher ging Euch am leichtesten von der Hand?

Prinzipiell sind alle Songs ähnlich leicht oder schwer ins Band gelangt. Wir wollten die Songs so bringen, wie wir sie live spielen. Also ohni zuvielen Verbesserungen. Am meisten gezerrt haben wir wohl am "kassenschlager" Rudra. Die tightness da ist sehr geil, was aber bei den Aufnahmen auch nerven kosten kann :-)

Skylla und Samael gingen am leichtesten über die Hand, hell yeah \m/

 

 

 

Um was geht es Thematisch in Euren neuen Songs?

Jeder Infinitas Song (ausgenommen von Intros & Outros) trägt den Namen eines Dämons. Für dieses Konzept hatten wir uns von Anfang an entschieden. Wir wollten ein einheitliches Konzept über alle Songs, aber trotzdem flexibel sein. Dämonen sind dafür perfekt. Jeder Dämon hat unterschiedliche Eigenschaften und man kann auch unabhängig von der Zeit über Dämonen schreiben. Das gibt uns die Freiheit über so ziemlich alles in unseren Texten zu schreiben und trotzdem passen alle unsere Songs vom Konzept her zusammen. Dämonen müssen auch nicht immer schlecht sein. Früher war ein Dämon gleichzusetzen mit einem „Geist“ der gut oder böse sein kann.

 

 

 

Wie Detailverliebt seid Ihr? Wenn etwas in Euren Augen und Ohren nicht so ganz passt, wird dann getüftelt, bis es passt, oder lasst Ihr auch schon mal alle Fünf gerade sein?

Gute Frage, danke! Wir sind sehr Detailverliebt. Das ist eine grosse Stärke, hat aber natürlich auch einige Nachteile! Wir feilen sehr lange an unseren Werken herum, erst wenn wir voll und ganz hinter den Produkten stehen können, lassen wir sie auf die Meute los. Keine halben Sachen! Dies beansprucht aber auch sehr viel Zeit und man muss aufpassen, dass man sich nicht endlos im Kreise bewegt. Es ist wichtig immer den Horizont zu sehen und zu wissen wohin man will.

 

 

 

 

Wenn Ihr im Musikministerium sitzen würdet, welches Gesetz würdet Ihr als erstes verabschieden?

Das 1. Gesetz wäre, dass jeder Musiker 5000 Schweizer Franken im Monat kriegt, hahaha. Spaß beiseite. Dass Bands und Veranstalter mehr Hand in Hand gehen würden, und miteinander statt zum Teil gegeneinander arbeiten müssen.

 

 

Ich danke Euch für das Interview, die letzten Worten gehören natürlich Euch.

Wir danken euch für das coole Interview und die geilen Fragen.

Ebenfalls möchten wir dir, lieber Leser, danken, dass du bis zum Schluss durchgehalten hast. Wir würden uns riesig über einen Besuch auf unserer Webseite (http://infinitasband.ch) oder ein „Gefällt mir“ auf Facebook (https://www.facebook.com/infinitasband/) freuen.

Nun schliesst eure Augen, packt die Ohren aus und geniesst unsere Mucke, hell yeah!

 

 

 

 

 

 

 

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