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Mit Henriette Confurius, Claudia Michelsen, Hildegard Schmahl, Nina Gummich, Götz Schubert, Christian Berkel, Max von der Groeben und Rick Okon in den Hauptrollen.


 

VÖ: 14.02.2020
Label: Edel Motion
Genre: Drama
Geschrieben von Bibi
Ausgabe April 2020



 

 

 

Zehn Jahre ist es her, dass Isa in der schwülen Sommernacht des Schulfestes spurlos verschwand. Es gab keine Zeugen, keine Hinweise, nichts. Zehn Jahre voller Gerüchte Ahnungen, Ängste und offener Fragen. Isas Verschwinden hat den Ort verändert, denn jeder in Lotheim war berührt von der Tragödie. Und jeder ist berührt, als Isa plötzlich und vollkommen unerwartet wieder auftaucht – ohne Erinnerung an das, was passiert ist. Neue Gerüchte tauchen auf: Kann sich Isa wirklich nicht erinnern? War vielleicht alles inszeniert? War sie der Engel, als der sie in den letzten Jahren galt? Und ist es überhaupt Isa, die da zurückgekommen ist?

 

Die verlorene Tochter erzählt ein geheimnisvolles Familiendrama vor dem Hintergrund eines scheinbaren Verbrechens, eine Geschichte von vernarbten Wunden, über die Bedeutung von Familie, von deutschem Leben in der Provinz und von der Suche nach Wahrheit, Liebe und Glück. Und sie erzählt von Flucht – auch vor der eigenen Erinnerung.

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Alptraum aller Eltern! Das Kind ist verschwunden, und ist nicht mehr zu finden. Nur wer solch ein Schicksal selbst erlebt hat, kann nachvollziehen, wie es den Angehörigen geht, wenn sich hoffen, bangen und trauen immer wieder abwechseln. Isa ist zarte 16 Jahre, als sie spurlos verschwindet, und 10 Jahre später taucht sie wieder auf, allerdings kann sie sich an nichts mehr erinnern. Und als ob das nicht genug wäre, verhält sich ihre Familie komisch und reserviert.

 


Viele Geheimise umgeben die Kleinstadt Lotheim, und seine Menschen. Wer in so einer Kleinstadt, oder auch einer Kleinstadt aufgewachsen ist, der weiß, solche Orte sind langweilig, und gerade Jugendliche träumen davon, einfach abzuhauen und etwas zu erleben. Vielleicht ist dasselbe in Isa vorgegangen? Doch so einfach ist es dann doch nicht, denn scheinbar hat jeder, der in Lotheim wohnt, scheint etwas zu verbergen zu haben.

 

 

Regisseur Kai Wessel hat es in der Mini-Seriegut hinbekommen, den Spannungsbogen zu spannen, und die Neugierde der Zuschauer immer wieder auf neue anzuregen. Und die Neugierde wird auch zwischendurch nicht gestillt, der Zuschauer darf rätseln, was mit dem Mädchen Isa damals passiert ist. Das man immer wieder auf der falschen Fährte ist, merkt man erst am Schluss, denn das Ende ist durchaus überraschend.

 

 

„Die verlorene Tochter“ verfügt über eine spannende Story, und der Zuschauer wird hier gut unterhalten. Isa, die Hauptfigur der Serie wird hervorragend von Henriette Confurius gespielt, die hier einen unglaublich guten Job macht. Man nimmt Ihr Ihre Rolle zu 100 % ab, und kann sich sofort mit ihr identifizieren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weitere Infos gibt es hier