Festivals
Festivals
Mit Anthrax / Eisbrecher / Cradle Of Filth und vielen mehr ...
1. – 3. 08.2019

Spannende Verfilmung der gleichnamigen Romanvorlage des schwedischen Erfolgsautors Thomas Engström


VÖ: 06.12.2019
Label: Edel Motion
Genre: Agententhriller
Geschrieben von Bibi

 

 

 


Ludwig Licht (Wotan Wilke Möhring), ein ehemaliger Stasi -Spitzel und Doppelagent, ist seit der Wende ins Abseits gerutscht und betreibt eine Kneipe im Berliner Stadtviertel Kreuzberg. Das allerdings mehr schlecht als recht, denn er ist dort selbst sein bester Gast. Doch das ändert sich schnell, als Licht von der CIA rekrutiert wird. Er soll die Amerikanerin und ehemalige Sprecherin des Whistleblower - Netzwerks "Hydraleaks" namens Faye Morris (Michelle Meadows) überwachen, um so den in Deutschland gesuchten Gründer des Netzwerkes Lucien Gell (Lars Eidinger) zu finden. Diesem werden die Morde an drei Amerikanern in Marrakesch angelastet, bei denen Morris zugegen war und nach eigener Aussage nur knapp entkam. Im Gegenzug für Gells Kopf verlangt Morris Immunität für ihre früheren Taten sowie das Recht auf eine Rückkehr in ihre Heimat, die USA. Licht ist die schöne, aber unberechenbare Frau nicht geheuer. Was hat sie wirklich vor und wie viel weiß sie wirklich über den Hydraleaks Gründer?


Mit West of Liberty bekommen die Zuschauer dieses Mal einen deutschen Agententhriller geboten. Diese Serie ist durchaus sehenswert, auch wenn sie nicht ganz an die britischen und skandinavischen Produktionen herankommt. In der Hauptrolle des Ludwig Licht ist Wotan Wilke Möhring zu sehen, an seiner Seite spielen unter anderem Matthew Marsh als Clive „GT“ Barner, Michelle Meadows als Faye Morris und Cara Horgan als Jeanie J. Johnson, die allesamt einen sehr guten Job machen.

 

Die Geschichte rund um Ludwig Licht ist spannend und auch der Unterhaltungsfaktor kommt nicht zu kurz. wird spannend und unterhaltsam erzählt, und der Humor ist unterschwellig spürbar. Nach kurzer Zeit kann man sich in die Hauptcharaktere hineinversetzen, und das zeigt schon, das die Macher wissen, was sie tun. Man wird gut unterhalten, und die Zeit verfliegt wie im Fluge, und das ist es doch, was eine gute Verfilmung ausmacht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wer gerne Agententhriller mag, ist hier bestens aufgehoben, und wird durchaus seinen Spaß an der DVD haben, und diese des Öfteren aus dem Schrank holen, um sie immer wieder einmal anzusehen.

 

Wissenswert: Seit Drehbeginn wurde die Serienhandlung mehrfach von der Realität eingeholt, wie etwa die NSA-Enthüllungen von Edward Snowden oder die Verbreitung von Hillary Clintons E-Mails durch WikiLeaks. Produzent Gunnar Carlsson (Die Brücke – Transit in den Tod): „Wir haben mehr als einmal in die Zeitung geschaut und dort Entwicklungen wiedergefunden, die zuvor so ähnlich in unseren Drehbüchern standen. Als wir eine Szene drehten, in der Lucien Gell der Internetzugang entzogen wird, kommt einige Tage später die Nachricht, dass Ecuador die Onlineverbindung von Julian Assange gekappt hat. Es ist geradezu unheimlich, wie die Realität die Fiktion imitiert. Aber das gibt unserer Serie natürlich umso mehr Relevanz."

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Joomla templates by a4joomla