Festivals
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Event: Festival
Ort: Leipzig
Datum: 18. - 21.05.2018
Geschrieben und erlebt und fotografiert von Friedhelm Z.


Kaum hat es begonnen, ist das 27. WGT auch schon wieder vorbei, die Zeit verging wie im Flug. Nun ist es wieder vorbei. Wieder zurück im Alltag bleibt die schöne Erinnerung an wunderbare Pfingsttage. 20000 Gäste haben auch dieses Jahr Leipzig schwarz gefärbt. Über 220 Künstler stellten sich in Leipzig ein und boten ein wirklich breit gefächertes Programmangebot.

 

Die Anreise nach Leipzig ist immer mit Fluchen und sich über andere Autofahrer ärgern gespickt, ein Stau nach dem anderen, aber wenn man dafür mit wunderschönen WGT-Tagen gelohnt wird, ist das den Ärger schon wert.

 

Am ersten Tag spielte Ingrimm im Heidnischen Dorf auf, und Frontmann Rene mit seinem Power-Metal-Organ prägt mittlerweile den Sound der Folkmetaller. Ganz klar liegen die Qualitäten der Band bei satten Riff- und Schlagzeuggewittern. Laut und rockig dröhnt Renes metallisch-geprägter Stimme durch das Dorf, ein netter Auftritt, nicht mehr und nicht weniger.

 

 

 

 

Mit dem Taxi lies ich mich dann zu der neuen Location „Westbad“. Hier standen Formalin und Sulpher auf dem Plan. Berlin City Industrial“ nennen die Herrschaften von Formalin ihren Sound und konnten mit ihrer direkten, harten Musik durchaus die Menge zum Tanzen animieren. Mit einer verdammt guten Show rissen sie das Publikum mit.

 

 

 

 

Die nachfolgenden Sulpher war mir bis zu diesem Tag unbekannt, und haben mich überrascht. Mit Ihrer Mischung aus flirrendem Elektro und heftigen Gitarrenattacken sind sie zwar nicht die einzigen auf dem Planeten, aber sie machen Ihre Sache durchaus gut, und konnten das Publikum von Ihren Qualitäten überzeugen. Dennoch habe ich Grund zum Meckern, denn der Sänger spritzte erst einmal Wasser auf die anwesenden Fotografen. Dies fanden die Anwesenden nicht so toll, so eine Kamera ist teuer, aber vielleicht hat der junge Mann einfach zu viel Geld übrig?

 

 

 

 


Eines meiner persönlichen Highlights waren Schandmaul, eigentlich sollten diese 2 Auftritte haben. Der zweite wäre ein akustisches Konzert gewesen, dieses wurde leider krankheitsbedingt abgesagt. leider nur einmal! Das zweite, wäre das akustische gewesen wurde krankheitsbedingt abgesagt. Schandmal haben ein tolles Konzert in der Agra-Halle gespielt, auch wenn hier der Sound trotz der Mühen der Techniker nicht wirklich der Burner war. Doch das hielt Schandmaul nicht auf. Ab und an spackte auch noch das Micro von Thomas Lindner. Aber das ist es ja was einen Liveact ausmacht. Nicht immer ist alles perfekt.

 

 

 

 

 

Der Samstag begann für mich mit den Am Samstag begann ich mit den Meystersingern, die den Begriff unplugged ganz neu präsentiert haben. Anstatt wie angekündigt in den Räumen des Bundesverbandes verwaister Eltern und trauernder Geschwister in Deutschland e.V. aufzutreten, verlegten sie ihr wundervolles Konzert dank des schönen Wetters einfach auf den Vorplatz. Ein unvergessliches Erlebnis.

 

 

Im NonTox LE e.V. traten The Saint Paul auf. Paul, Marc und Robin, die keinen handelsübliche Schubladenelectronic machen, rockten die Bude, und schafften es mit ihrem eigenen Sound das Publikum mitzureisen.

 

 

 

 

 

 

Ein Pflichtbesuch sind immer wieder die Beneckes. Diese gehören zum WGT, wie das Salz in die Suppe. Dr. Marc Benecke begeisterte mit dem Thema Bakterien auf Leichen in seiner eigenen Art seine Zuhörer.

 

 

Der Sonntag steht für mich persönlich immer im Zeichen der Vorträge. Nach dem Credo es muss nicht immer Musik sein, auch Kultur tut nicht weh. Im Blauen Salon gab es einen Vortrag von Lydia Benecke zu lauschen. Doch vorher gab es Christian von Aster mit einer Lesung. „Neulich im siebten Kreis der Hölle – ein vergnüglich literarisches Auspeitschen am Rande der Finsternis“ Was für ein sperriger Titel. Aber selten habe ich so viel geschmunzelt. Einschließlich der Liebeserklärung an einen Vogel. Weiter ging es um 19.00 Uhr mit Dr. Lydia Benecke, und auch sie hat sich mittlerweile ein Stammpublikum aufgebaut, unterhaltsam und informativ begeisterte sie die Anwesenden auf der ganzen Linie. Lydia wir immer besser, und ich freue mich schon auf das nächste Date mit Ihr.

 

 

 

 

 

 

 

Leider musste ich den Montag ausfallen lassen, da ich mir eine Entzündung einer Achillessehne zugezogen hatte, und nichts mehr ging.

 

Somit stelle ich stelle wieder mal fest, dass ich gerne wieder mehr gemacht hätte als ich machte, mich gerne geklont hätte um noch mehr Künstler zu fotografieren und viel, sehr viel mehr Zeit gebraucht hätte um alles zu erledigen.  Aber wie sagt man so schön?  Nach dem WGT ist vor dem Wave Gotik Treffen.

 

 

 

 

 

 

 

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