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Wacken 2015

Ausgabe: August 2015

Geschrieben und erlebt: BibiBlackWidow

Fotos: V-nerV 

 

 

 

Ganz gemütlich fuhren wir am Montag schon los – um uns in einer kleinen aber feinen Ferienwohnung - abseits jeglichen Spektatels - seelisch und körperlich auf das weltgrößte Metal-Spektakel vorzubereiten. Allen Unkenrufen, dem schon Tage vorher eingesetzten Dauerregen, sowie allen "Wacken-liegt-im-Matsch-Nachrichten" zum Trotz fuhren wir am Mittwochmorgen die letzten  Kilometer zum Ziel unserer Begierde. Doch irgendwas lief hier verkehrt, bildete sich doch plötzlich ein kilometerlanger Stau ausWackeraner-Autos in entgegengesetzter Richtung !?!

  

Etwas ratlos besah ich mir unsere sprechende Uschi – ob die vielleicht nicht richtig tickte, doch mit der war alles in Ordnung... denn schon ein paar Kilometer weiter standen die freundlichen Helfer der Polizei um alles umzuleiten was irgendwie nach Camping in Wacken aussah, da der dauerhafte Dauerregen die Campingplätze schon in ein riesiges, unbefahrbares  Wattenmeer verwandelt hatte.Zu unserem Glück war der etwas abseits gelegene Presse-Campingplatz jedoch noch gut befahrbar und so durften wir die Sperre passieren. Mein Mitleid war mit denjenigen, die nun ewig im Stau stehen mussten um zu ihren Platz kommen.

 

Der Mittwoch: In Anbetracht der besonders feuchten Umstände stellten wir dieses Mal nicht unser großes Zelt auf, sondern bedienten uns des kleinen handlichen Wurfzeltes... ERSTER! Während sich noch alle anderen im Regen abmühten Ihre Behausungen für die nächsten Tage Sturmsicher zu befestigen, waren wir schon auf dem Weg zu einem kleinen Rundgang durch das Dorf. Hier liefen schon einige „Hinterhof-Partys“ – und bei einer blieben wir direkt kleben und trafen dort den einen oder anderen Metal-Head. Ein ganzes Dorf nur auf „Metal“ ausgerichtet, ich glaube so etwas in der Art findet man auch nur in und auf Wacken.

 

 

 

         

Gestärkt mit leckeren Met für die Frau und Bier für den Mann begaben wir uns auf Watt-Wanderung Richtung Wacken-Gelände. Die großen Stages wurden zwar erst Donnerstag geöffnet, doch bei der Wackinger Stage tat sich musikalisch schon so einiges. Doch zuerst stolperten wir über die Wacken – Wandermusiker. Mit Pauken und Trompeten – engsitzenden Leggins, die so manche Konturen erahnen ließ und mit Perücken geschmückt verbreiteten die Männer ihr Gute-Laune-Unterhaltungs-Programm.

  

Plötzlich, aber nicht unerwartet, verdunkelten schwarze Wolken den kurz etwas heller erscheinenden Himmel und ließen nichts Gutes erahnen. So schnell wie die Truppe erschienen war – waren sie beim einsetzenden Regenschauer wieder weg und wir genossen im strömenden  Regen die mittlerweile auf der Stage eingetroffenen Spielleute „PAMPATUT“. Diese waren einfach nur witzig und spielten den Regen einfach weg. Ob es an den wenig werdenden vom Himmel fallenden Tropfen lag, oder an dem erstklassigen Entertainer-Musikprogramm der drei – jedenfalls wurde es von der Bühne immer kuscheliger und alle machten mit, tanzten im immer mehr werdenden Matsch. Pampatut entpuppte sich als sehr abgefahrene Truppe, die erkannt hat, worauf es im Musikgeschäft ankommt – sie unterhalten nicht nur musikalisch, sondern auch mit Gesten und Worten, und wurden dafür - zu Recht - gefeiert.

 

Zwischendurch gaben sich Europe die Ehre und sprachen in einer kurzfristig angelegten Pressekonferenz über das neue Album, welches Mitte November auf den Markt kommen soll, und auch die Floskel „Fuck The Rain“ fiel von Seiten der Band. Leichtfertige Worte, denn wenn ich auf der trockenen und überdachten Bühne stehen würde ohne vorher nur einen Fuß durch den Matsch setzen zu müssen, wäre mir der Regen und Matsch auch sch...egal . Und damit komme ich auch schon zum Aufreger des Tages: Ein sehr anhänglicher Fan doch schon mittleren Alters der mit Sätzen wie : „Europe sind die besten, alle anderen Bands sind scheiße“ (frei übersetzt) auf sich aufmerksam machte. 

 

Nach der Konferenz noch schnell was futtern und dann zur Wet Stage, um später die Show von EUROPE ansehen – nun so war jedenfalls er Plan.  Diesen Plan verfolgten wohl auch alle anderen, und der wieder stärker werdende Regen tat mit Sicherheit sein Übriges, um alle in das Zelt zu locken, den im Moment einzig trockenen Platz auf dem Gelände. So standen wir, obwohl wir so früh dran waren, vor verschlossenen Türen, denn die Ordner ließen schon 2 Stunden vor Beginn der Show keinen mehr rein, einfach, weil es schon total überfüllt war. Nun, was nicht sein soll, soll eben nicht sein, und somit war Wacken Tag 1 für uns beendet und wir machten noch einen etwas größeren Spaziergang im Regen zu unserem Zelt, um fit für den Donnerstag zu sein.

 

Der Donnerstag: Da auch der Zeltplatz immer matschiger wurde, hatten wir am Abend vorher das Zelt konsequent ignoriert und es uns im Auto gemütlich gemacht. Und ich muss sagen, ich finde es klasse, das Wacken eines der wenigen Festivals ist, bei dem man sein Auto direkt mit auf den Platz nehmen kann. Allerdings durften diejenigen, die Mittwochnacht erst anreisten nicht mehr mit dem Auto drauf fahren, da der Schlamm langsam die Macht übernahm, doch Wacken wäre nicht Wacken, wenn man hier nicht schnell eine Lösung bei der Hand gehabt hätte. So wurde einfach mal so auf die Schnelle ein Parkhaus für 1000 Autos angemietet und noch mal  Sonderzüge und Schuttlebusse zu den Zeltplätzen eingesetzt. 

 

 

 

 

 

Und immer noch regnete es! Egal! Laufen war nicht mehr wirklich möglich! Egal! Erst mal einen Kaffee – es könnte ja in der Zeit auch aufhören zu schütten. Aber auch nach 2-4 Kaffee war noch kein Ende abzusehen. Nun könnte man rummeckern und schlechte Laune bekommen – oder man macht das Beste aus der Situation – nämlich einen romantischen Spaziergang durch den Regen ins Dorf, um sich dort ein wenig umzusehen und zu frühstücken. Dort fanden wir auch wieder einen Hinterhof, in dem ein Frühstücks-Imbiss-Stand sein Zuhause gefunden hatte, und wir vergnügten uns mit Rührei und wärmten uns mit einem weiteren Kaffee auf! Dort blieben wir dann auch länger als eigentlich geplant, einfach weil es dort so schön trocken und gemütlich war. 

 

Nach dem wir uns in der Apotheke noch mit Blasenpflaster versorgt hatten und die OBI-Gummistiefel Aktion ein wenig verächtlich hinter uns gelassen hatten (Nur Weicheier kaufen sich jetzt überteuerte Gummistiefel), wateten wir hinauf zum Infield, und jetzt verfluchte ich mich dafür, dass ich mich geweigert hatte, mir diese Latschen zuzulegen, denn der Weg war für meine Stiegel nicht gemacht. Das war schon kein Matsch und kein Schlamm mehr, sondern nur noch undurchsichtige Brühe, und ich sah mich schon stecken bleiben, oder noch schlimmer – auf die Nase fliegen.

 

GESCHAFFT! Kurz vor 15 Uhr standen wir mit der Masse vor den noch verschlossenen Türen der 3 großen Stages, und warten geduldig! Endlich ist es soweit und alles was laufen kann, watet Richtung Bühne. Urplötzlich ein markerschütternder Schrei – das Gelände ist hell erleuchtet und schon steht ein Verantwortlicherer auf der Bühne! „Hallo Wacken! Wir möchten uns bei Euch bedanken, auch dafür, dass Ihr Euch gegenseitig so toll geholfen habt. Ihr seid die Besten!!!“. SKYLINE, eine der Bands, die Wacken mitbegründet hat, darf den Auftakt machen erscheint und wir erfreuen und an alten Klassikern, wie z.B. „Run tot the Hills“. 

 

 

        

 

Auf der Wackinger Stage hatten mittlerweile auch schon MR. HURLEY UND DIE PULFERAFFEN ihren Platz eingenommen, auch hier hatten sich schon jede Menge Menschen versammelt und gemeinsam mit den Äffchen aus dem karibischen Osnabrück eine fette Party zu feiern. Zu guter Musik gab es auf der Bühne wackelnde Hintern und bebende Brüste, welche die beiden Damen sehr gut in Szene setzten, und dies war mit Sicherheit der Hingugger das Tages für viele,viele,viele,viele der Anwesenden.

 

 

 

Auf der True Metal Stage war indessen schon die Show von U.D.O und dem Bundeswehr Musikkorps voll im Gange. Genau wie seine Musikerkollegen der Bundeswehr war auch Udo Dirkschneider in dezenten Bundeswehrfarben gekleidet. „Scheiß auf Matsch“ dachten sich hier wohl alle, und so wurde auf und vor der großen Bühne gehüpft und gefeiert, was nur ging. Da es nun auch immer voller wurde, sah man das braune Zeug in alle Richtungen springen, doch das interessierte keinen, denn wir waren ja bei keinem Schönheitswettbewerb, sondern auf Wacken! Als kleines Highlight kündigte Herr Dirkschneider eine junge Dame, an, die zwar nichts mit ihnen direkt zu tun hätte. „Lasst Euch überraschen “Mit Love Is Black“ und reinen Operngesang erfreute die junge Dame, die überraschten Wackeraner. Nach U.D.O durften IN EXTREMO auf die in der zwischenzeitlich umgebaute Black Stage, und immer mehr Menschen strömten auf den großen Platz, um die mittlerweile auch schon ein wenig gealterten Männer zu sehen. 20 sind sie ja nicht mehr, doch die Zeit hinterlässt nun mal ihre Spuren bei jeden, und die Truppe ist ja nun auch schon mittlerweile 20 Jahre musikalisch unterwegs, und spielten so manchen Klassiker aus vergangenen Zeiten. Nach „Erdbeermund“ wurden die Fans dann dazu aufgefordert eine Muschi zu machen, und in trauter Einigkeit wurden alle Hände zur „Muschi“ geformt. Tolle Show mit einer eindrucksvollen Musikmischung aus 20 Jahren InEx.

  

 

Im Zelt (Wet & Headbanger Stage) lief noch das Metal Battle, während sich Dark Tranquillity schon mal schick für ihren Auftritt machten. Am Mittwoch und Donnerstag haben Bands aus 28 Ländern das Finale des Meta-Battle ausgefochten. 3 Bands hatten wir gesehen, und ich war froh, dass ich nicht in der Jury saß, denn ich fand alle Hammer gut, und ich weiß nicht, wie ich mich hätte entscheiden sollen. Doch einer muss ja der erste sein, und so erklommen Vesperia aus Kanada das Siegertreppchen. 

 

 

 

 

Und dann durfte unser heimliches Highlight des Donnerstags auf die Bühne:  Combichrist. Und wir wurden nicht enttäuscht, die Jungs feierten von der ersten Minute an eine fette Party, und da passiert es auch schon mal, das einem mal das Blech wegfliegt, bzw. dem Drummer ein Teil der Drumms – und Wacken feiert es. Waren die Vorgänger Dark Tranquillity schon eine Ansage, so setzten Combichtist noch mal einzweidrei drauf – mit bombastischen Showeinlagen und 195 %igen Unterhaltungswert von Drummer Joe, der mitunter tatsächlich an das „Tier“ der Sesamstraße erinnert.

   

Vollkommen geflascht von den Erlebnissen des Tages und halb Taub schlenderten wir noch ein wenig über die zahlreichen Stände, tranken hier und da ein zwei Met,versuchten uns bei der reichlichen Speisenauswahl für etwas Essbares zu entscheiden und ließen so den restlichen Abend ganz gemütlich ausklingen.

 

Der Freitag: Nachdem meine Füße in den Stiefeln überhaupt nicht mehr laufen wollten, und ich nur noch Panik bekam, wenn der Schlamm durch die Ösen meiner Schuhe lief, beschloss ich schweren Herzens morgens erst einmal Gummistiefel für mich zu organisieren. So standen wir in dem kleinen Edeka-Laden in einer großen Schlange, doch zu meiner Enttäuschung gab es in meiner Größe keine Stiefel, nur 4 Nummern größer. EGAL! Dann eben noch zum Obi-Stand und Socken kaufen.  Mit 3 Paar Socken und neuen Gummi-Tretern war ich bereit für zwei weitere Tage Wacken.

 

 

 

Die erste Band, die in meine Ohren drang waren die Truckfighters die schon auf der Headbanger Stange munter zugange waren. Diese Jungs kannte ich bis dahin noch überhaupt nicht, doch diese hatten mich vom ersten Moment an überzeugend überzeugt :D. Keine Gröhlstimme, sonders ein wenig Sanfter in der Stimmlage, doch keineswegs weich. Und in einem war ich mir mit dem restlichen Publikum - das zu den Fighters total abging  - einig: Prädikat: sehr geil!

 

 

Nach den Schweden gab es deutschsprachige Musik von alten Bekannten: Stoneman aus der Schweiz. Mit weißen Masken und „Mord ist Kunst“ eroberten die wackeren Männer das komplette Zelt der Wet Stage und wurden einfach nur gefeiert! Pommesgabeln hier, fliegende Haare dort und gute Laune überall! „Wer ficken will, muss freundlich sein“ ist wie erwartet der Burner und wird vom Publikum mehr als freundlich aufgenommen, was von Sänger Mikki Chixx mit „ Wacken, wie geil seid Ihr denn“ erwidert wird. Drummer Rico steht indessen dem Combichrist-Drummer vom Vortag in nichts nach, und so wird alleine schon die Stoneman Drummer-Show zu einem erstklassigen Erlebnis aller Sinne.

 

Nach Stoneman ließen wir das Zelt erst einmal hinter uns, und wanderten durch den „scheinbar“ weniger werdenden Matsch zu den beiden großen Stages, wo schon Opeth ihr musikalisches Können zum Besten gaben. Und diese bewegten die Masse, und damit meinte ich nicht die Schlamm-Massen sondern tatsächlich die Menschen, die immer mehr wurden, kurz gesagt, es wurde richtig scheiße voll auf dem Platz. „Wir spielen Euch noch einen letzten Song und dann müssen wir Bier trinken gehen“ wurde der letzte etwas ruhiger anmutende Song angekündigt, der jedoch nicht ohne gehörig Druck an den Geräten voll unter die Haut ging. Tolle Show!

 

 

Wie gut, das sich die Sonne entschieden hatte, Wacken mit ein wenig Wärme zu erhellen, so standen die Metalheads nicht mehr Knie – sondern nur noch knöcheltief in der braunen flüssigen Masse, und konnten mit Dream Theater auf der True Metal Stage abfeiern ohne es Matsch regnen zu lassen. Die New Yorker ließen es beim ersten Song ein wenig ruhiger angehen, um dann so richtig auf die Pauke zu hauen. „Wacken, this is our first time to play here - guten Abend“ wurden wir dann auch alle von Frontman James begrüßt. Und weiter ging es mit wunderbaren melodischen Stücken, die aber keineswegs lasch waren, sondern mit gewaltig viel Dampf wurden die Menschen zum Mitmachen animiert. Und so ging es Schlag auf Schlag weiter und plötzlich war es für uns alte Leute schon Zeit uns ins Auto zu legen, denn das Zelt ignorierten wir immer noch!

 

 

 

Der Samstag: Powerwolf waren schon überraschend früh auf der Wackenbühne zu finden, und ich war erstaunt, wie viele zu dieser frühen Uhrzeit schon wieder so fit vom gestrigen Tag waren. Schon die Leinwandankündigung auf die Wölfe förderte laute Rufe und Beifallklatschen zu Tage. Und dann – kommen die Bandmitglieder hintereinander auf die Bühne, und jeder einzelne wird mit Jubel begrüßt. Vor der Bühne – eine aufblasbare Mistgabel des Todes und ein tobendes Volk, auf der Bühne eine Band mit kalkweißen Gesichtern und Powermetal vom allerfeinsten. Sehr geil kommt auch das rollende Rrrrrrrrrrrrrrrrrr des Sängers rüber. „Seid Ihr bereit diese heilige Messe mit uns zu zelebrieren?“ Man war bereit! Amen – so sei es, und so geschah es! Tanzende und feiernde menschliche Wesen, wohin man nur sah! 

  

In der Zwischenzeit gab Crossplane ein kurzes Showcase im Pressezelt, und ich sag nur wow! Diese Band solltet Ihr mal im Auge behalten und eine der kommenden Shows besuchen, es lohnt sich definitiv! Wieder zurück in Infield begeisterte mich noch jemand, und selbst mein anwesender Fotograf, der bekennender Electrolurchi ist, meinte nur, ist das geil! Dango Jones – mein erstes musikalisches Zusammentreffen mit dieser Band, erwies sich als wahrhaftiger Glücksgriff! Die haben ja mal richtig gefetzt! Dango Jones waren meine persönliche Überraschung des Tages! Würde ich Sänger Danko auf der Straße treffen, hätte ich niemals vermutet das der „Junge“ auf der Bühne zur Rampensau mutiert! Aber tatsächlich war das so.

  

 

 

 

Und wieder ging es Schlag auf Schlag, eine Band jagte die nächste und so warteten schon auf der Nebenbühne Rock meets Classic! Es begann ganz harmlos, 4 Streicherinnen standen auf der Bühne und fiedelden los, einer der Sänger erscheint und plötzlich fiel der letzte Vorhang und das komplette Ausmaß wird alles bewusst, die Bühne ist rappelvoll mit Menschen und einem großen Orchester. Und auch Jennifer von Beyond the Black darf ans Micro und singt die offizielle Wackenhymne. Viele Musiker gaben Ihr musikalisches Können zum Besten, unter anderem auch der Sänger von Rainbow, doch der Mann, der uns am meisten faszinierte, war der Dirigent, der sowas von abging, das es schon fast weh tat! Das nenne ich mal Engagement  über alle Grenzen hinaus! Top!

 

Aber auch die Extrem-Schüttel-Fraktion kam an diesen Wochenende nicht zu kurz. Und dafür sorgten CANNIBAL CORPSE. So langsam füllte sich die Party Stage, und wer sich dort alles versammelt hatte, war unglaublich, denn auch Spiderman, ein Weihnachtsmann und eine Ziege waren anwesend und schüttelten wie verrückt Ihre Köpfe. Wacken macht eben alles möglich. Auf der Bühne selbst sah man nur noch Haare fliegen, und auch unten auf dem Platz gab sich alles dem traditionellen Headbangen hin! So muss das!

  

Eines der vielen Wacken-Highlights war definitiv SABATON, die noch einmal mehr Leuten zogen , kurz umrissen, es war mehr als voll, und auf den Platz zu kommen wäre wohl nur noch Spiderman möglich gewesen. Diejenigen, die nicht mehr durch die Absperrung kamen, blieben einfach vor dem Zaun stehen und feierten von unbeschwert mit. Doch auch nach Sabaton war noch kein Ende abzusehen, denn auch Judas Priest stand noch auf der To Do Liste. Mich persönlich JUDAS PRIEST nicht wirklich umgehauen, doch die breite Wacken-Masse war absolut begeistert und selbst nach so vielen Tagen mühseligen Laufens, feiern, Köpfe wackeln und mit Sicherheit jeder Menge Bier war noch keiner des Feierns müde.

 

Und wieder ist die Zeit wieder viel zu schnell vorüber gegangen, denn als der nächste Morgen graute, wurde es leer auf dem Zeltplatz. Abreise! Bye Bye Wacken! Bis zum nächsten Jahr!

  

Doch eines darf nicht unerwähnt bleiben! Egal, ob Helfer, Security, die Veranstalter, Polizei oder Rettungsdienst, Ihr habt alle einen super Job gemacht, und ohne euch alle wäre das so wie es ablief nicht möglich gewesen. Durch Euren unermüdlichen Einsatz waren das Wetter und der viele Schlamm (der teilweise an ein Moor erinnerte) gar nicht mehr so schlimm! DANKE!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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