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Mit Anthrax / Eisbrecher / Cradle Of Filth und vielen mehr ...
1. – 3. 08.2019

 

 


 


5TimesZero sind 5 Musiker die unter diesem Namen Ihre Kreativität, Ihre Freude an Musik und Ihre Erfahrung bündeln. Ihr Motto: Kreativität ohne Genregrenzen. Regel Nr. 1: Es gibt keine Regeln.

 

 


Irgendwann 2015 hatte Carsten mit Jürgen gesprochen ob sie sich nicht mal treffen sollten, um ein neues musikalisches Projekt zu besprechen. Bei All The Ashes herrschte gerade unfreiwillig eine Pause, da Ihr Sänger eine Schreibblockade hatte. Außerdem war der kreative Rahmen bei ATA eng gestrickt. „Wir hatten da die Idee unabhängig und losgelöst von einem vorgegebenen Stil Musik zu machen. Kompromisslos nur unserem Gefallen untergeordnet. Zuerst wollten wir mit unterschiedlichen Sängern arbeiten und für die ersten Songs habe ich dann mal bei den „alten“ In Progress Sängern Mick und seinem Nachfolger bei IP Attila angefragt. Wir haben uns zu fünft getroffen und schnell war klar, dass aller Spaß an einer dauerhaften Zusammenarbeit hatten.“

 

 


Da fast alle noch in einer weiteren Band spielen, gibt es manchmal Kollisionen, oder doch nicht?

 

Carsten: Schwierig ist das nicht. Im Studio wird eins nach dem anderen abgearbeitet. Bei der „Zero K“ Produktion war es bei All The Ashes eben ruhiger und bei der „L.O.S.T“ eben bei 5TimesZero. Bei Konzerten gilt: wer zuerst kommt, mahlt zu erst. :-)

 

Mick: Gar nicht schwierig. Da wir dezentral arbeiten können, also jeder zu Hause seine Parts und Ideen entwickeln und aufnehmen kann und wir alles in einer Dropbox sammeln, ist die zeitliche Gestaltung einfach. Nur die finalen Aufnahmen und Mixe werden dann gemeinsam im Studio realisiert.

 

Attila: Bei Konzertabstimmungen könnte es schon mal zu Problemen führen, deswegen heißt es früh reservieren. In der Zeit als ATA in der Albumproduktion steckte, mussten wir mit 5TimeZero zurückstehen, das finde ich nicht immer einfach, da sich kreative Energien nicht so einfach zwischen den Bands verteilen lässt, aber ist ja dann doch gut gegangen, wie man jetzt hören kann. Es gibt auch schon mal private Gründe aus denen wir kürzertreten mussten. Jetzt wo ich den eigenen Erwartungsdruck runter fahre, kann ich die Dinge sich auch entwickeln lassen und stelle die Zukunft der Band nicht direkt in Frage, wenn sie nicht an erster Stelle steht. 


Hendrik: Kann mich da nur Carsten und Mick anschließen...

 

 

 

 

 

 


Unter dem Arbeitstitel "ZeroConsonance" hat die Band jetzt 2 Songs veröffentlicht.


Mick: Übersetzt bedeutet das „Keinen Gleichklang“ oder „fehlende Übereinstimmung“. Wir wollten gegensätzliche Song-Paare gegenüberstellen. Laut / leise, friedlich /aggressiv etc. Anstatt auf Inspiration zu warten, kann man sich halt auch Konzepte ausdenken, die einen inspirieren und für den Spaß bei der Gestaltung sorgen.

 

Attila: Bei unserer CD ZeroK gab es durchaus Kritik, dass sie nicht homogen genug sei. Wir verweigern uns auch weiterhin. Stellen jetzt Gegensatzpaare gegenüber, die wir definieren.

 

 


Zum Thema "ZeroConsonance“ werden noch mehr Songs kommen, doch es steht noch nicht fest, wenn diese erscheinen, denn auch hier lässt sich die sympathische Truppe keine Zwänge auferlegen.

 


Carsten: Wir veröffentlichen dann, wenn wieder neue Songs fertig sind. Also wenn sie noch warm sind.

 

Mick: Ein Vorteil unserer Ausgangssituation ist, dass wir machen können, was wir wollen. Kreativität kann man nicht erzwingen. Stress und Druck hat man im Leben schon genug. Was uns antreibt ist die Freude an der gemeinsamen, musikalischen Kooperation. Da sind straffe Deadlines oder zu hohe Ansprüche an schnelle Ergebnisse eher kontraproduktiv. Wir wollen halt auch immer unvorhersehbar bleiben.

 


Attila: Wir sammeln jetzt nicht mal erst Songs, um sie nach wer weiß welcher Zeit der Öffentlichkeit vorzustellen. Wir werden, wenn wir meinen, dass wieder was fertig ist, veröffentlichen. Am Ende können wir dann, wenn wir Bock haben alles zusammenführen, oder aufgeteilt in weiteren Formaten veröffentlichen. Schluss mit dem ganzen Marketingstress.

 

 

 

 

 


Konzerte fallen ja aufgrund von Corona erst mal flach, und auch alles andere ist erst mal eher schwierig, doch 5TimesZero haben das alles gut im Griff.


Carsten: 5TimesZero ist keine Band die proben muss. Geprobt wird eigentlich nur wenn auch Konzerte anstehen. Unsere Songs erstehen weitestgehend in Heimarbeit. In der Produktionsphase trifft man sich dann im Studio und bastelt dann an den Songs.


Mick: Wir kommunizieren momentan hauptsächlich über Telegram und schicken Files und Texte in die Zero-Box, arbeiten an Mixen und warten auf den Tag, an dem wir uns wieder gefahrlos in unseren engen Proberaum austoben können, oder mal wieder vor mehr als drei Leuten gleichzeitig stehen, um die Hütte zu rocken.


Attila: Unabhängig von Corona empfinde ich die Zeit für Konzerte schwierig. Bei mir verändert sich etwas. Ich muss nicht mehr um jeden Preis auf einer Bühne rumspringen. Jetzt ist erst mal Zeit für Kreativität und ausprobieren was das Songwriting angeht. Ich mache mir beim Aufnehmen auch keinen Kopf mehr, ob sich das Live umsetzen lässt. Wenn es zeitlich dann Richtung Proben geht, werden wir sehen was geht und wie es sich live verändern wird.


Hendrik: Mir fehlt die Bühne. Nur hier bekommt man direktes Feedback (und die Anerkennung die wir Musiker so bitter nötig haben)6. Wenn Ihr einen Song von Euch wählen könntet, der Euch von all Euren Songs am meisten berührt, welcher wäre das, und warum gerade dieser?

 

 

 Der eine hat einen Song, der ihm am meisten berührt der andere nicht, das ist je nach Member vollkommen unterschiedlich. 


Carsten: Einen bestimmten Song habe ich nicht. „Hunters Snow“ war der erste 5TimeZero Song an dem alle gemeinsam gearbeitet haben. „Zero Gravity“ spiele ich am Schlagzeug sehr gerne. :-)


Mick: Also bei mir ist es Pathes. Der Song hat eine metaphysische Tiefe und Theatralik, die dunkel und hell zugleich ist.


Attila: Ich habe keinen speziellen Lieblingssong. Die Vorlieben können sich sogar im Laufe der Zeit ändern. Ich habe Live immer Spaß an Songs bei denen ich mit Mick interagieren kann, z.B. wie bei „Instrument“, aber auch „Art of Living“ bei dem ich in der Strophe mal entspanne.


Jürgen: Schwer, es gibt da nicht nur einen Song. Wenn ich eine Top 5 wählen müsste, wären es wohl: Hunter’s Snow, Don’t Push Me, Augen der Großstadt, Pathes und My Side.


Hendrik: Für mich zählt nie ein einzelner Song, sondern das Gesamt-Werk wie z.B. ein Album oder eine Live-Show. Ein einzelner Song kann alleine völlig aussagelos dastehen. Und doch kann er in einem größeren Zusammenhang eine ungeheure Emotion ausstrahlen.

 

 

 

 

 

 

 

Zum Thema Detailverliebtheit hat jeder eine andere Meinung.

 


Carsten: ich versuche die Songs so perfekt zu machen, wie es mir zu diesem Zeitpunkt möglich ist. Man kann es auch kaputt produzieren. Irgendwann muss es dann auch mal fertig werden.


Mick: Nach meiner Einschätzung ist Attila am (selbst) kritischen, Carsten ist als Berufspessimist auch eher einer von der kritischen Sorte, wobei Jürgen und ich eher diejenigen sind, die auf Grund ihres Euphorielevels mal Fünfe gerade sein lassen können. Wobei ich auch sehr detailverliebt und perfektionistisch sein kann, wenn ich genau weiß, was ich will. Hendrik kann ich nicht beurteilen. Der lässt sich nie in die Karten schauen. (Grinst).


Attila: Sobald ich meine Gesangsspuren aus der Hand gebe rechne ich damit, dass Carsten etwas anderes draus macht, als ich mir vorgestellt habe. Der schmeißt raus, was ihm zu viel Arbeit macht, oder nicht gefällt ;-) Ich kann auch am besten arbeiten, wenn ich alleine bin, wenn keiner meine Fehler hört, oder auf mich warten muss. Ich kann dann auch keine Störung, oder Unterbrechung gebrauchen. Bei 5TimesZero kommt am Ende immer eine gerade 5 raus.


Hendrik: Was ist Detailverliebtheit? Findet man die in dem Song wieder? Sind es tiefgreifende Texte oder ausgetüftelte Arrangements? Manchmal stecken in den einfachsten Stücken die meisten Details. Man hört sie nur nicht, weil nicht da sind. Aber es wurde sehr viel Zeit investiert genau diese Teile eben nicht in das Stück einzubauen.

 

Jürgen: Ich halte mich oft zurück, auch wenn ich nicht immer mit allem einverstanden bin. Manchmal kann ich auch nicht genau beschreiben was mich gerade nicht passt, dann muss ich ein Ergebnis akzeptieren.

 

 


Im Nachhinein betrachtet, sind die Jungs von 5TimesZero ganz zufrieden mit Ihrem eingeschlagenen Weg.

 


Mick: Den Weg, den wir gegangen sind, würde ich jederzeit wieder gehen. Der Einzige, der falsch abgebogen ist, ist die Musikindustrie selbst, die einem den Spaß aufgrund ihrer Kommerzialisierung und Gestaltung der Live-Politik von Veranstaltern und Agenturen plus dem Regulierungs- und Verwaltungswahn einer GEMA ganz schön vermiesen kann. Aber über dieses Thema kann man eh stundenlang diskutieren.


Attila: Musikalisch stehe ich zu dem was wir gemacht haben zu 100%. Der Spaß hört auf, wenn es an die Vermarktung geht. Ich bin mehr denn je der Meinung, dass wir uns von den alten Vermarktungsstrategien verabschieden sollten! Ihr da draußen, die Ihr Musik macht, probiert was Neues aus und behaltet die Kontrolle!!


Jürgen: Über sowas denke ich erst gar nicht nach. Bringt ja nix. Man darf nie vergessen das man am Ende immer die Summe aus richtigen und falschen Entscheidungen ist und mit dem was wir sind komme ich zurzeit klar. Mehr sollte man nicht erwarten.


Hendrik: Ich würde den Weg genauso gehen, nur anders ;-)

 


Für die Zukunft hat sich die Band vorgenommen auch mal Ihre Wurzeln zu huldigen, indem sie alte Songs von In Progress ins Jetzt retten. Sie sind der Meinung das da viel gutes Material vorhanden ist, dass es Wert ist auch heute noch gehört zu werden.

 

Mick: Vielen Dank an Euch und an alle, die Musik wie unsere supporten, die mit Leidenschaft und Herzblut und nicht mit dem Taschenrechner überlegen, was Unterstützenswert ist, oder nicht.
You keep us going. Love & respect!

 

Hendrik: Irgendjemand hat mal gesagt, dass Musik genauso wichtig für die Gesundheit ist wie Essen. Aber einseitige Ernährung macht bekanntlich krank. Vielleicht stimmt deswegen in der Welt so vieles im Moment nicht mehr... Jürgen: Der ist gut...

 

 

 

 

 

 

 

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