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1. – 3. 08.2019



Artist: Sons of Lazareth
Genre: Stoner Rock
Label: Argonauta
VÖ: 23.11.2018
Geschrieben von Bibi
Ausgabe Februar 2019

 

 

 


Die italienische Truppe, die sich vor fünf Jahren zusammengefunden hat, bewegt sich im Alternative Stoner Rock-Bereich. Beeinflusst wurden sie von Bands wie KYUSS, FOO FIGHTERS, QUEENS OF THE STONE AGE, und nun bleibt es abzuarten, ob die Band nur ein Abklatsch dessen ist, oder ob sie Ihren eigenen Stil entwickelt haben.

 


“Palm Desert's Blues” fungiert als Opener des Albums, und bietet nicht nur einen fetzigen Sound, sondern auch eine klasse Einstimmung auf die restlichen neun Stücke. „Escape To Nowhere” besticht wieder durch einen fetten Sound und fantastische Riffs, wobei man nicht sie gute Stimme des Sängers.

 

Grundsätzlich experimentieren die Jungs mit jeder Menge Stile, die sie geschickt in die Songs verpacken. Erdiger Rock trifft rotzige Gitarren, und die Klarstimme kollidiert mit den Growlartigen und rotzigen stimmlichen Einlagen. Passt nicht zusammen? Oh doch, es klingt fett.

 

„Fragile“ zeigt wieder auf, wie experimentierfreudig die Band ist, und versucht Ihre Grenzen auszutesten. Für Sänger Alessandro D’Amato heißt das, sich in gesangliche Höhen zu begeben. Der Ansatz ist gut, aber daran sollte unbedingt noch ein wenig gefeilt werden. Der Song ist nicht schlecht, aber auch nicht überragend gut.

 

Das ist auch mein einziger Kritikpunkt auf der aktuellen Scheibe der Italiener, denn ansonsten gefällt mir richtig gut, was da aus den Boxen hämmert. Immerhin haben mich die vier so neugierig gemacht, dass ich gerne einmal ein Konzert besuchen würde, um sie live zu erleben. Ich würde behaupten: Mission erfüllt.

 


Das Debut-Album der Italiener hinterlässt einen guten Eindruck, und man hört in jedem Stück, das die Männer nur so vor Spielfreude strotzen. Das Soundgerüst ist schon sehr aufgefeilt und gut durchdacht. Und die Wechselhaftigkeit der verschiedenen Stile stört nicht, sie machen Sons of Lazareth zu dem was sie sind, einer aufstrebenden jungen Band, die versucht, Ihren eigenen Weg im Musikgestrüpp zu finden. Und sie sind auf einem verdammt guten Weg, sich durchzukämpfen.

 

 

 

 

 

 


Tracklist:
Palm Desert's Blues
Escape To Nowhere
Vultures
Hallee Road
Fragile
Punctually Late
Beautiful Haze
Don't Come Looking For Me (Cut The Crap)
My City
Palm Desert Reverse


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